IOC verurteilt Russland

Der IOC verurteilt den Bruch des "Olympischen Friedens" durch Russland.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat "mit Nachdruck" den Bruch des Olympischen Friedens "durch die russische Regierung" verurteilt. Der "Olympic Truce" habe sieben Tage vor Beginn der Olympischen Spiele begonnen, er ende sieben Tage nach der Schlussfeier der Paralympics (4. bis 13. März), betonte das IOC. Eine entsprechende UN-Resolution sei von der UN-Generalversammlung am 2. Dezember 2021 im Konsens aller 193 UN-Mitgliedstaaten angenommen worden. 

Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine zeigte sich das IOC "tief besorgt über die Sicherheit der Olympischen Gemeinschaft in der Ukraine". Es sei eine Task Force eingerichtet worden, "um die Situation genau zu beobachten und die humanitäre Hilfe für die Mitglieder der Olympischen Gemeinschaft in der Ukraine nach Möglichkeit zu koordinieren".

IOC-Präsident Thomas Bach bekräftige am Donnerstag seinen Aufruf zum Frieden, den er bereits in seinen Reden bei der Eröffnungsfeier und der Abschlussfeier der Olympischen Spiele zum Ausdruck gebracht hatte: "Beachten Sie Ihr Engagement für diesen Olympischen Frieden, geben Sie dem Frieden eine Chance."

Bereits nach den Winterspielen im russischen Sotschi 2014 hatte Russland den Olympischen Frieden missachtet. Unmittelbar nach der Schlussfeier (23. Februar) begannen auf Anweisung von Staatspräsident Wladimir Putin die Vorbereitungen zur Annexion der Krim.



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