Lambrecht besucht Soldaten im Irak

Nach ihrem Besuch in Jordanien ist Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) in den Irak weitergereist.

Wie das Verteidigungsministerium in Berlin am Sonntag mitteilte, besuchte die Ministerin Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Bagdad, wo sie sich "aus erster Hand über ihre Eindrücke und die Aufgaben vor Ort im Einsatz" informierte. 

In den Gesprächen mit dem militärischen Führungspersonal habe Lambrecht Informationen über aktuelle Entwicklungen der Einsätze "Inherent Resolve" und "Nato Training Mission Iraq" erhalten. "An der Seite unserer internationalen Partner unterstützen wir den Irak seit 2015", teilte das Ministerium bei Twitter mit.

Im Irak traf Lambrecht zudem Regierungschef Mustafa al-Kadhimi sowie den irakischen Verteidigungsminister Dschuma'a Enad. Mit den beiden Politikern habe sie sich über die sicherheitspolitische Lage in der Region, die deutsch-irakische Kooperation sowie das gemeinsame Engagement gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ausgetauscht.

Der IS hatte im Jahr 2014 Teile der jordanischen Nachbarländer Irak und Syrien erobert. Nach dem militärischen Sieg über das vom IS errichtete sogenannte Kalifat im Jahr 2016 blieb die Dschihadistenmiliz im Irak und verschiedenen weiteren Ländern aktiv. 

Am Freitag hatte Lambrecht einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien besucht und sich auch dort mit Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unterhalten. In Amman hatte sie zudem Gespräche mit der politischen Führung des Landes absolviert.

gap/lan



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