Küster drücken die Schulbank

60 Küsterinnen und Küster bildeten sich in Gerleve fort

Bistum (pbm/mek). Zu einer Fortbildungswoche trafen sich 60 Sakristaninnen und Sakristane aus dem gesamten Bistum im Haus Ludgerirast der Benediktinerabtei in Gerleve. Jedes Jahr bietet Dr. Nicole Stockhoff, Leiterin der Fachstelle Gottesdienst, den mehrtägigen Kursus an. „Anfang des Jahres laden wir zu dieser Fortbildung ein. Sie ist immer schnell ausgebucht“, freut sie sich darüber, dass das Angebot so beliebt ist.

Aus allen Teilen des Bistums kommen die Küsterinnen und Küster zusammen. So wie Elisabeth Bussmann aus der Borghorster Pfarrei St. Nikodemes. „Mir gefällt es, neue Aspekte zu verschiedenen Themen wie zu Gewändern und Paramenten oder Sakralbauten zu erfahren“, berichtet sie. Dirk Vanheiden, leitender Küster der Pfarrei St. Pankratius Emsdetten, nimmt erstmals an der gesamten Fortbildung zu und fügt hinzu: „Auch der Austausch untereinander ist wichtig, denn uns verbindet sehr viel.“ Das kann Stefanie Niehoff aus der Olfener Pfarrei St. Sixtus nur bestätigen. „Die Themen sowie die Exkursion nach Gescher, wo wir das Glockenmuseum und Haus Hall besucht haben, sind sehr interessant“, lobt sie das Konzept. Sie alle sind sich einig, dass ihre Tätigkeit eine Mischung aus Beruf und Berufung sei.

Rund 420 Küster im Haupt- und Nebenamt sind im Bistum Münster beschäftigt. Neben dem mehrtätigen Angebot bietet Stockhoff auch Tagesfortbildungen an. „Mit einer Floristin geht es dann um Blumenschmuck, oder ein Goldschmied erläutert die richtige Pflege von Kelch und Hostienschale“, nennt sie Beispiele.

Bildunterschrift:

60 Küsterinnen und Küster aus dem gesamten Bistum nahmen an einer Fortbildung unter der Leitung von Dr. Nicole Stockhoff (2. von links) in Gerleve teil.

Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe



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