Merkel vermittelt zum Konflikt in der Ostukraine

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Vorbereitung eines Gipfeltreffens im sogenannten Normandie-Format, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin mitteilte

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der russische Präsident Wladimir Putin haben in einem Telefonat über den Konflikt in der Ostukraine beraten. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Vorbereitung eines Gipfeltreffens im sogenannten Normandie-Format, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin mitteilte. Merkel und Putin sprachen demnach auch über die Lage in den Krisenländern Syrien und Libyen und über die Verhandlungen zum künftigen Gastransit durch die Ukraine.

Deutschland und Frankreich versuchen seit Jahren, im Ukraine-Konflikt zu vermitteln. Am Normandie-Format sind Russland, die Ukraine, Frankreich und Deutschland beteiligt.

Ukrainische Regierungstruppen und prorussische Rebellen hatten zuletzt Einheiten aus mehreren umkämpften Gebieten in der Ostukraine abgezogen. Der Abzug ist eine der Bedingungen Moskaus für ein erstes Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj, das im Normandie-Format stattfinden könnte.

Selenskyj bemüht sich seit seinem Amtsantritt im Mai um eine Wiederbelebung des Friedensprozesses im Osten der Ukraine. In dem seit 2014 andauernden Konflikt wurden bereits fast 13.000 Menschen getötet

muk/mid






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