Friedensreiterpreis für Maimarkt-Chef Peter Hofmann

Präsident des Reiter-Vereins Mannheim wird für seine Verdienste ausgezeichnet

Münster - Der diesjährige Preisträger des Friedensreiterpreises ist ein Mann, der sich insbesondere um die Organisation einer besonderen Sportveranstaltung verdient gemacht hat: Peter Hofmann, seit 40 Jahren Präsident des Reiter-Vereins Mannheim, ist Chef des beliebten Mannheimer Maimarkt-Turniers (Wiki). Für diese „Herkulesaufgabe“, wie Hendrik Snoek betonte, wurde er nun ausgezeichnet.

Seit Jahrzehnten zeichnet er für die Ausrichtung und Organisation des Maimarkt-Turniers verantwortlich – und ist darüber hinaus noch Präsident des Reiter-Vereins Mannheim sowie FN-Präsidiumsmitglied und Springausschuss-Vorsitzender im DOKR (Wiki): Peter Hofmann kann mit Fug und Recht als Pferdemann bezeichnet werden. Und zwar insbesondere als einer, der sich um eines der schönsten und beliebtesten Reitsport-Events in Deutschland verdient gemacht hat.

Für dieses besondere Engagement wurde Hofmann am Freitagabend in Münster mit dem renommierten Friedensreiterpreis ausgezeichnet. Jährlich vergibt der Westfälische Reiterverein anlässlich des Turniers der Sieger den Preis an Menschen für besondere Verdienste um das Pferd und den Reitsport – immer stehe dabei auch Horsemanship im Fokus, sagte Hendrik Snoek, Präsident des Westfälischen Reitervereins, anlässlich der feierlichen Preisverleihung. Zuletzt wurde der Preis im Jahr 2019 an Simon Blum verliehen – seitdem fiel die Verleihung pandemiebedingt aus.

Man wolle Hofmann insbesondere für sein Engagement und Durchhaltevermögen ehren, sagte Snoek in seiner Laudatio. Denn gerade während der Pandemie sei die Bedeutung von „verlässlichen Strukturen und Erfahrung in der Organisation des Sports“ immer deutlicher geworden. Mit Peter Hofmann habe man einen Menschen ausgewählt, der diese Aufgabe seit mehr als 40 Jahren verlässlich meistert.

Peter Hofmann selbst fand in seiner Dankesrede treffende Worte zur aktuellen Situation und der Bedeutung des Sports. Mit Blick auf die Friedensreiter, die einst die Botschaft des Westfälischen Friedens in die Welt trugen, betonte er: Gerade in Zeiten, in denen nicht überall Frieden herrsche, sei es wichtig, sich die einzigartige Funktion des Sports bewusst zu machen: „Wir Sportler stehen für den fairen, friedlichen Wettkampf der Nationen.“ Gleichzeitig sei es „unsere Aufgabe“ als Reiterinnen und Reiter, die Position des Pferdes in der Mitte der Gesellschaft zu wahren – sei das Pferd doch in der Menschheitsgeschichte immer ein wichtiger und unerlässlicher Partner gewesen. Mit Hofmanns Worten: „Das Pferd bleibt.“

Damit ist Peter Hofmann der 34. Träger des Friedensreiterpreises und steht in der Tradition von Pferdeleuten wie Monica Theodorescu, Paul Schockemöhle, Sönke Sönksen, Otto Becker, Isabell Werth oder Dr. Reiner Klimke.


Westfälischer Reiterverein e.V.



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