Bevölkerungsschutz in Zeiten von Pandemien und Klimakatastrophen

Öffentliche Vortragsveranstaltung der WWU beleuchtet die aktuelle Lage der Katastrophenhilfe in Deutschland

Von der Coronapandemie über die Flutkatastrophe in Ahrweiler bis hin zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs: Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren und aktuelle Krisen nimmt das Freiherr-vom-Stein-Institut (FSI) der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster zum Anlass, einen Blick auf die Lage der Katastrophenhilfe in Deutschland zu werfen. Die öffentliche Vortragsveranstaltung mit dem Titel "Klimakatastrophen, Pandemien, Krisenbewältigung: Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz - worauf kommt es an?" beginnt am 25. August (Donnerstag) um 16.15 Uhr im Hörsaal S2 im Schloss der WWU. Interessierte sind willkommen, der Eintritt ist frei.

Nach einer thematischen Einführung durch Prof. Dr. Hinnerk Wißmann, geschäftsführender Direktor des FSI, berichtet Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, über den Katastrophenschutz aus Perspektive der Kreise. Martin Sommer (Wiki) ist seit Oktober 2020 Landrat des Kreises Steinfurt und blickt auf jahrelange Erfahrung als Rechts- und Ordnungsdezernent und als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bevölkerungsschutz des Landkreistages NRW zurück. Anschließend beleuchtet Albrecht Broemme (Wiki), Ehrenpräsident des Technischen Hilfswerkes und Vorstandsvorsitzender des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit e. V., die Perspektive der überörtlichen Katastrophenhilfe. Albrecht Broemme war zu Beginn der Coronapandemie als Krisenmanager am Aufbau der Berliner Impfzentren beteiligt. Seit März dieses Jahres ist er als Berliner Koordinator für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine tätig.

Freiherr-vom-Stein-Institut

Das FSI ist die Forschungsstelle des Landkreistags NRW an der Universität Münster. Es hat die Aufgabe, kommunal- und staatswissenschaftliche Grundlagenarbeit zu leisten sowie die Verbindung zwischen der Wissenschaft und der kommunalen Praxis und den Erfahrungsaustausch zwischen beiden Bereichen zu fördern.

 

Universität Münster



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