Kein Finale für Zverev

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Paris den Einzug ins Finale klar verpasst.

Sechs Tage nach seinem Turniersieg in Wien unterlag der Hamburger am Samstag im Halbfinale dem an Nummer zwei gesetzten Daniil Medwedew aus Russland mit 2:6, 2:6. Damit verlor Zverev auch die vierte Partie in Folge gegen den Titelverteidiger.

Zverev fand zu keiner Zeit zu seinem Spiel. Der Russe Medwedew nahm der müde wirkenden deutschen Nummer eins im ersten Satz zwei Aufschlagspiele ab. Nach einem erneuten Break des Weltranglistenzweiten im zweiten Durchgang zerschmetterte Zverev frustriert seinen Schläger.

Medwedew scheuchte Zverev in der Folge immer wieder über den Court - und stellte den unkonzentriert wirkenden Deutschen damit vor große Probleme. Mit einem erneuten Break sorgte Medwedew, der das Vorjahresfinale gegen Zverev gewann, für die Vorentscheidung. Nach 1:18 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball. Im Endspiel trifft Medwedew auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien.



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