Medien: Olympia-Eröffnungsfeier in Tokio mit VIPs und Funktionären, aber ohne Fans

Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio soll mit einer reduzierten Anzahl an VIPs und Funktionären aber ohne Fans stattfinden. Wie die japanische Zeitung Asahi Shimbun berichtete, sollen Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), ausländische Würdenträger, Sponsoren sowie weitere Personen, die mit den Spielen in Verbindung stehen, am 23. Juli bei der Eröffnungszeremonie im Nationalstadion von Tokio dabei sein.

Die Organisatoren sollen laut Informationen der Zeitung, die sich auf mehrere ungenannte Regierungsquellen beruft, darüber nachdenken, die erwartete Zahl von 10.000 "Mitgliedern der olympischen Familie" auf eine Zahl zu senken, die von der japanischen Bevölkerung akzeptiert wird. Einige Regierungsmitglieder sollen fordern, "dass die Zahl der Zuschauer auf einige Hundert reduziert wird", hieß es.

Unabhängig von der Eröffnungsfeier hatten die Organisatoren ein Limit von 10.000 einheimischen Fans oder die Hälfte der Kapazität jedes Veranstaltungsortes eingeführt. Zuschauer aus Übersee sind in Japan bereits ausgeschlossen worden.

Die Olympische Fackel soll derweil am Freitag in Tokio ankommen. Einen Staffellauf auf öffentlichen Straßen der Hauptstadt werde es keinen geben, stattdessen sind kurze Zeremonien ohne Fans geplant, wie die Organisatoren mitteilten.



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