Corona-Impfung: Post für einen ganzen Jahrgang

Wie schon zum Impfstart bei den Über-80-Jährigen, erhalten nun auch alle Münsteranerinnen und Münsteraner des Jahrgangs 1941 ein schriftliches Impfangebot

Münster (SMS) Wie schon zum Impfstart bei den Über-80-Jährigen, erhalten nun auch alle Münsteranerinnen und Münsteraner des Jahrgangs 1941 ein schriftliches Impfangebot. Ein entsprechender Brief von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe ist auf den Weg gebracht worden.

Mit diesem Schreiben werden den Impfberechtigten die genauen Abläufe im Impfzentrum erläutert, aber auch die unterschiedlichen Wege der Anmeldung anschaulich erklärt. "In Nordrhein-Westfalen leben rund 1,6 Millionen Menschen, die zwischen 70 und 80 Jahren alt sind. Um die Anmeldesysteme für die Impftermine nicht zu überlasten, werden nicht alle zusammen eingeladen. Sondern: Wir beginnen mit dem Jahrgang 1941. Danach folgt der Jahrgang 1942, dann der Jahrgang 1943 und so weiter. Die Terminvergabe startet am 6. April 2021. Sie können einen gemeinsamen Termin mit Ihrem Lebenspartner/Ihrer Lebenspartnerin vereinbaren", heißt es darin von Seiten des Gesundheitsministers.

Mehr als 46.500 Menschen schon geimpft

Die Terminvereinbarung erfolgt dann über die Online-Plattform www.116117.de und über die kostenlose Telefonnummer (0800) 116 117 02. Nur Personen des Jahrgangs 1941 sind zur Anmeldung berechtigt. Die nächstberechtigten Jahrgänge werden zum gegebenen Zeitpunkt über ihre Berechtigung informiert. Ohne diesen Termin ist kein Zutritt zum Impfzentrum möglich. Die Zahl der Impfdosen ist auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt.

Bislang wurden bereits über 46.500 Menschen in der Stadt Münster gegen eine schwere Covid-Erkrankung geimpft, davon allein 29.000 Personen im Impfzentrum. Oberbürgermeister Markus Lewe bittet in seinem Brief nachdrücklich, das Impfangebot in Anspruch zu nehmen. "Es stellt die beste Chance dar, sich wirksam gegen die Corona-Infektion zu schützen. Und wer sich selbst schützt, schützt damit auch sein Umfeld."

Stadt Münster vom 31.03.2021


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