Stadtentwässerung arbeitet modern und effektiv: Personaldezernent besucht Beschäftigte vor OrtStadtentwässerung arbeitet modern und effektiv: Personaldezernent besucht Beschäftigte vor Ort

Personaldezernent Christian Uhr besuchte die Beschäftigten des Eigenbetriebs Stadtentwässerung vor Ort und sprach mit ihnen unter anderem über neue technische Entwicklungen im Arbeitsumfeld. „Ich war sehr beeindruckt von den Möglichkeiten, die vor allem im Rahmen der Digitalisierung der Stadtverwaltung geschaffen wurden. Modernste Kamera- und Pumptechniken erlauben einen professionellen Einsatz. Bei den Abwasserbetrieben gibt es einen hohen Spezialisierungsgrad. Alle Beschäftigten arbeiten hier mit viel Knowhow und großem Engagement. Ich habe hier sehr interessante Arbeitsplätze gesehen. Ein gutes Beispiel für den attraktiven Arbeitgeber und Ausbilder Stadtverwaltung Dortmund", zog Christian Uhr danach Resümee. Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs Stadtentwässerung plant für 2019 mit Erträgen in Höhe von 150,9 Mio. Euro sowie Aufwendungen von rund 137,3 Mio. Euro. Für Investitionsmaßnahmen stehen für das Jahr 2019 rd. 33,1 Mio. Euro zur Verfügung. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören u.a. Asselner Hellweg, Schüruferstraße und Hagener Straße. Darüber hinaus werden im Stadtbezirk Mengede die in Dortmund letzten fünf Maßnahmen im Zuge des Großprojektes Abwasserfreiheit Emscher realisiert. Der geplante Jahresüberschuss wird maßgeblich wieder in das rund 2.000 km lange Kanalnetz investiert. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung beschäftigt insgesamt rund 170 Beschäftigten in den Bereichen Verwaltung, Grundstücksentwässerung, Planung und Bau, zentrale technische Aufgaben, Phoenix See/Gewässer und im Kanalbetrieb. Der Kanalbetrieb mit seinen davon rund 100 Mitarbeitern unterhält das Dortmunder Kanalnetz und die damit verbundenen Pumpwerke, Versickerungs- und Regenrückhaltebecken sowie den sonstigen Sonderbauwerken. Dabei werden von den Mitarbeitern rund 2.000 km Kanalnetz in einem Durchmesserbereich von 15 cm bis 4,20 m in Tiefen bis zu 30 Meter sowie 80 Pumpwerke, 120 Erdbecken mit verschiedensten Aufgaben und vielen anderen Bauwerken der Wasserwirtschaft unterhalten. Bei den dazu eingesetzten Fahrzeugen, Maschinen und Geräten handelt es sich um 10 Kanalreinigungsfahrzeuge mit einem Gewicht von 28 Tonnen, diversen LKWs, Pritschen und sonstigen Fahrzeugen, wobei der Gesamtfuhrpark ca. 35 Fahrzeuge umfasst. Zahlreiche Sondergeräte (Mähraupen, Trecker, Amphibienfahrzeuge) unterstützen die vielfältigen und komplexen Aufgaben in der Kanal- und Sonderbauwerksunterhaltung. Der erst ein Jahr alte und auf die Aufgaben der Stadtentwässerung zugeschnittene Betriebshof in Dortmund-Wambel dient als Stützpunkt für die Mitarbeiter und Fahrzeuge. Von hier aus werden auch außerhalb der regulären Dienstzeiten die Arbeiten koordiniert, Menschen und Maschinen eingesetzt sowie über moderne Technik die Sonderbauwerke überwacht.



Aus Handwerk in Dortmund