Drogerien kämpfen um Kunden "Plusminus", Das Erste

Die Ketten überbieten sich mit immer neuen Rabattaktionen: 20 Prozent Rabatt auf Toilettenpapier, einen Zwei-Euro-Gutschein für Rasierklingen...

Stuttgart (ots) 'Plusminus', Mittwoch, 30. Januar 2019, 21:45 bis 22:15 Uhr, Das Erste / Moderation: Clemens Bratzler (Südwestrundfunk)

Das Wirtschaftmagazin mit voraussichtlich diesen Themen:

Rabattschlacht bei Drogerien - wie große Ketten um Marktanteile kämpfen In der Drogeriebranche tobt derzeit ein erbitterter Kampf um Kunden und Markanteile. Die Ketten überbieten sich mit immer neuen Rabattaktionen: 20 Prozent Rabatt auf Toilettenpapier, einen Zwei-Euro-Gutschein für Rasierklingen, die Drogeriemarktkette Müller wirbt sogar mit Coupons der Konkurrenten dm und Rossmann. Zur Freude der Kunden. Denn während in anderen Bereichen die Preise kräftig gestiegen sind, zeigen Preisbeobachtungen von 'Plusminus': Im Drogeriebereich sind einige Produkte inzwischen viel günstiger als noch vor zwei Jahren.


Neue Pflegegesetze - warum sie in der Praxis nicht funktionieren Seit Jahren spitzt sich die Situation in der Pflege immer mehr zu, das Personal arbeitet am Limit und unter schlechten Arbeitsbedingungen. Im vergangenen Jahr hat das Bundesgesundheitsministerium reagiert. Mit zwei Gesetzen soll die Situation bei der Pflege verbessert werden. Endlich ausreichend Personal und eine gute Pflege, so lautet das Versprechen. Mehrere Milliarden Euro wird das Paket kosten. Doch wie sieht die Praxis aus? Recherchen von 'Plusminus' zeigen, dass die neuen Vorgaben die Situation noch verschärft haben. Da das Personal nach wie vor fehlt, müssen Krankenhäuser immer wieder Stationen schließen.

Teure Totenscheine - wie Ärzte bei Trauernden abkassieren Stirbt ein Mensch, muss ein Arzt den Tod feststellen. Die Gebühr für die Ausstellung des Totenscheins müssen in der Regel die Angehörigen übernehmen. Wie viel ein Arzt dafür verlangen darf, ist in der Gebührenordnung für Ärzte festgelegt. Doch nach Recherchen von 'Plusminus' nutzen einige Ärzte die Unwissenheit und die Trauersituation der Angehörigen aus und kassieren kräftig ab. Teilweise wird drei Mal so viel wie zulässig berechnet. Inzwischen ermitteln auch mehrere Staatsanwaltschaften wegen überhöhter Leichenschau-Rechnungen.

Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und ihre Beiträge unter www.plusminus.de und www.ARDmediathek.de zu sehen.

 



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