Pilotprojekt „Energieeffizienz und Bewusstseinsbildung“

Studierende des Pictorius-Berufskollegs präsentieren ausgefeilte Ideen für die Fassadensanierung des Schulgebäudes. Schulleiter Klaus Schneider freute sich, dass Ergebnisse erzielt wurden, die „nicht im Klassenraum verpuffen, sondern die Öffentlichkeit erreichen“.

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien präsentierten 17 Studierende der Unterstufe Bautechnik des Pictorius-Berufskollegs ihre Projektergebnisse und Ideen im Kreishaus. Sie hatten sich mit einer Fassadensanierung des Schulgebäudes auseinandergesetzt – unter besonderer Berücksichtigung von Energieeinsparung, Nachhaltigkeit, Herstellungsenergie und Recyclingfähigkeit der zu verarbeitenden Baustoffe, aber auch zu globalen ökologischen Aspekten.

„Die vorgestellten Ergebnisse werden nun von Fachleuten der Kreisverwaltung genauer unter die Lupe genommen und können wichtige Grundlagen und wertvolle Anregungen für die tatsächlich angestrebte Sanierung der Fassade des Schulgebäudes liefern“, ordnete Landrat Dr. Christan Schulze Pellengahr die Ergebnisse ein – und bedankte sich für die vorgestellten Lösungsansätze und die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik. Die Präsentation dieser Ideen war der Abschluss des Projektes „Energieeffizienz und Bewusstseinsbildung“, das gemeinsam vom Kreis Coesfeld, der EnergieAgentur.NRW und dem Pictorius-Berufskolleg organisiert wurde. Maßnahmen zur Energieeinsparung, die der Kreis Coesfeld in seinen Liegenschaften und Einflussbereichen vornimmt, zielen darauf ab, die eigenen Umweltauswirkungen zu verringern; dabei spielt die Berücksichtigung des Nutzerverhaltens ebenso eine Rolle wie die baulichen Maßnahmen und technischen Optimierungen. „Vor diesem Hintergrund hat der Kreis Coesfeld gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW und dem Pictorius-Berufskolleg die Idee für das Projekt entwickelt, in dem sich die Studierenden des Bildungsgangs Bautechnik intensiv und eigenständig mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben“, erläuterte Klimaschutzmanagerin Sarah Rensner, die das Gemeinschaftsprojekt initiiert hat.

Schulleiter Klaus Schneider freute sich, dass Ergebnisse erzielt wurden, die „nicht im Klassenraum verpuffen, sondern die Öffentlichkeit erreichen“. Auch die beteiligten Experten der EnergieAgentur.NRW, Peter Lückerath und Rocco Rossinelli, zeigten sich zufrieden mit dem Projektverlauf. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen. Denn der Kreis Coesfeld hat sich bereits vor einigen Jahren auf den Weg gemacht, sich verstärkt und ganz konkret mit dem Thema Klimaschutz zu befassen. Mit der Aufstellung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts wurden nicht nur Ziele zur Reduktion des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes gesetzt, sondern auch konkrete Maßnahmen entwickelt, um diese Ziele zu erreichen.



Bild und Redaktion: Christoph Hüsing



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