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Haupteingang des Doms gesperrt

Bauarbeiten am Paradiesdauern bis Oktober Münster(pbm/al). Dombesucher werden in der nächsten Zeit den St.-Paulus-Dom Münster nicht durch das sogenannte Paradies, den Haupteingang am Domplatz, betreten können. Grund dafür sind die Sanierung der Südfassade des Paradieses und die Sanierung des Bodenbelags in dessen Inneren. Konkret laufen Naturstein-und Verglasungsarbeiten. Vergleichbare Arbeiten haben 2015 an der Westseite des Doms und 2016 an der Ostseite stattgefunden. Die Maßnahme wird bis etwa Mitte Oktober dauern. Bis einschließlich zum zweiten Oktober steht der Haupteingang des Paradieses nicht zur Verfügung. Statt dessen können Besucher den Eingang Kreuzgang neben dem Nordturm, den Eingang Kreuzgang im Bereich der Marienka-pelle(vom Horsteberg aus) sowie den barrierefreien Eingang am Domplatz nutzen. Treffpunkt für die öffentlichen Domführungen ist während der Bauarbeiten der Bauzaun am Paradies.

Stadt investiert sechs Millionen Euro in Modernisierung von Schulgebäuden

Münster (SMS) "Klimaschutz und nachhaltige Modernisierung  sind bei den Feriensanierungen in Münsters Schulen die großen Themen", sagt Matthias Peck. "Ein Schwerpunkt konzentriert sich auf den Einbau von LED-Beleuchtungen - sie sparen auf Dauer Energie, CO2 sowie Kosten und verbessern die Beleuchtung in den Schulen deutlich", so der Beigeordnete für Immobilien und Nachhaltigkeit. Das Modernisierungspaket des Amtes für Immobilienmanagement ist umfangreich: An 46 Baustellen in 31 Schulen führt bis Ende August das Handwerk Regie.

Für neue Duschen, Umkleiden und Toiletten, für Fußböden und Fenster, für Renovierungen in Klassenzimmern wie Sporthallen nimmt die Stadt rund sechs Millionen Euro in die Hand. Das Förderprogramm "Gute Schule" der NRW Bank entlastet die Stadt um 475 000 Euro. 187 000 Euro steuert der Bund für klimafreundliche Beleuchtungssysteme bei.

Mit dem "Masterplan 100 Prozent Klimaschutz" hat die Stadt Münster ambitionierte Klimaschutzziele beschlossen, so soll der CO2-Verbrauch bis 2050 um 95 Prozent reduziert werden. "Wir werden auch mit unseren städtischen Gebäuden dazu beitragen, die anspruchsvollen Ziele des Masterplans zu erreichen", führt Matthias Peck aus und nennt ein Beispiel: "Mit dem Einbau von LED-Leuchten in zunächst vier Schulen sparen wir jährlich mehr als 115 Tonnen CO2." Es ist ein Weg der kleinen, aber effektiven Schritte. Dazu gehören auch  Photovoltaikanlagen auf städtischen Schuldächern. Im Hans-Böckler-Berufskolleg wird aktuell eine 70 Kilowattpeak-Anlage installiert, die in den nächsten 20 Jahren rund 1,2 Mio. kWh Strom erzeugt. Stadtrat Peck: "Wir planen fünf weitere Photovoltaikanlagen, die wir gerne noch in diesem Jahr installieren möchten." Für Photovoltaik an Schulen stehen 2019 zusätzlich zum Instandhaltungsbudget 475.000 Euro zur Verfügung.

Neue LED-Systeme erhellen künftig das Annette-Gymnasium, das Ratsgymnasium, das Hittorf-Gymnasium und die Friedensreich-Hundertwasser-Schule. An diesen vier Schulstandorten spart die Stadt neben der CO2-Reduktion jährlich rund 200 000 kWh Strom und 45 000 Euro. Über tausend neue Lampen sorgen künftig in  90 Klassenräumen, Pausenhallen und Fluren für eine moderne Beleuchtung. Rund 800 000 Euro sind für die LED-Beleuchtung veranschlagt, dieser Posten umfasst auch  neue, den Schall dämpfende Akustikdecken.

"Energie sparen ist eine wesentliche Säule des Klimaschutzes", sagt Antje Hemmen. "Wir nehmen die städtischen Gebäude darüber hinaus komplett in den Blick - auch sanierte Fassaden, Fenster und Dächer schieben Energieverlusten einen Riegel vor", unterstreicht die Fachstellenleiterin im Amt für Immobilienmanagement. Nachhaltig bedeute aber auch, dass die Bauarbeiten an den Schulen nach den Bedürfnissen der Schüler- und Lehrerschaft ausgerichtet werden.      

Im Ratsgymnasium lässt die Stadt die Toiletten auf einwandfreien Stand bringen (70.000 Euro). Sie modernisiert bis zu den Herbstferien dort Fachräume für Biologie (240 000 Euro) ähnlich wie in der Realschule im Schulzentrum Hiltrup die Physikräume (290.000 Euro). Die Sporthalle des Schillergymnasiums unterzieht sich einer Frischzellenkur (280 000 Euro): Schüler und Lehrer dürfen sich auf moderne Dusch- und Umkleidebereiche freuen. Die Stadt investiert in neue Grundleitungen, Fußböden, Fenster und in die Technik. Bis zu den Herbstferien sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Von sanierten Duschen und Umkleiden profitiert auch die Martin-Luther-Schule. An der Schule im Kreuzviertel konzentriert sich ein Schwerpunkt auf Leitungen für Schmutz- und Regenwasser. Zusätzlich sorgt Schallschutz für ein angenehmes Lernen und Fördern. 230.000 Euro Fördermittel fließen aus dem Programm "Gute Schule" in das Gesamtpaket.

Davon profitiert auch die Theresienschule: Die Mädchen und Jungen der Grundschule kicken hier künftig auf Rasen statt auf Sand - ihr Bolzplatz wird komplett überarbeitet und regenfest gemacht. "Von Kopf bis Fuß"  erstreckt sich die Bauunterhaltung bei der Paul-Schneider-Schule (310 000 Euro). Von der Decke des überdachten Außenbereichs über das Außermauerwerk bis hin zu den Grundleitungen und neuen Toiletten haben die Handwerker die Schule in Kinderhaus sechs Wochen lang fest im Griff.

Strom für Wasserbelüftungsgeräte im Aasee
Münster (SMS) Am Aasee werden aktuell neue Stromanschlüsse verlegt, wie zum Beispiel in Höhe der Bismarckallee. Diese Anschlüsse versorgen im Bedarfsfall an drei Bereichen im alten und neuen Aasee Wasserbelüftungsgeräte mit Strom. Sobald kritische Sauerstoffverhältnisse im See absehbar sind, werden am alten Aasee im Bereich der Bismarckallee, am neuen Aasee im Bereich Mecklenbecker Straße und nahe der Torminbrücke jeweils vier Wasserbelüfter in Betrieb genommen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli.




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