Eskalation zwischen USA und Iran: Kein Grund zur Sorge

Die Situation zwischen den USA und dem Iran scheint sich weiter zuzuspitzen. Nach dem mutmaßlichen Abschuss einer amerikanischen Drohne, erlässt Trump weitere Sanktionen gegen den Iran und droht mit Auslöschung. Doch vieles deutet gegen einen Krieg.

Wer sich wegen der Situation zwischen den USA und dem Iran Sorgen macht, kann heute Abend beruhigt ins Bett gehen. Denn es sprechen gute Gründe gegen einen Krieg.

1. Trumps Anhänger: Um den Iran militärisch zu besiegen, wäre eine Invasion nötig. Der Irak-Krieg kostete die USA mehrere hundert Millionen Dollar pro Tag. Viele Trump-Wähler wollen keinen kostspieligen Krieg in weiter Ferne. Sie wollen den wirtschaftlichen Aufschwung in ihrer Heimat. Der Präsident kennt seine Anhänger und will wiedergewählt werden.

2. Trumps Strategie: Ja, der US-Präsident hat eine Strategie in den internationalen Beziehungen. Die USA sind eine immense wirtschaftliche und militärische Macht. Feinde werden sanktioniert und bedroht, bis sie sich beugen. Dieses Vorgehen ist, historisch und politisch gesehen, vollkommen normal. Es hat mit Nord-Korea funktioniert und auch der Iran wird Trump, zumindest augenscheinlich, entgegen kommen. Denn einen Krieg mit den USA oder eine andauernde Wirtschaftskrise können sich beide Staaten nicht leisten.

3. Trump ist Geschäftsmann: Das iranische Nuklearabkommen bezeichnete der ehemalige Baulöwe und Selbstvermarkter als schlechtesten Deal aller Zeiten. Als Geschäftsmann möchte er einen Vertrag mit dem Iran, welcher vor allem von Vorteil für die wesentlich mächtigeren USA ist. Verhandlungen sind günstiger als ein Krieg und geben dem US-Präsidenten die Chance sich als Meister der Verhandlungen zu präsentieren.

Foto: Pixabay



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