Viele Rückmeldungen zu Fahrradstraßen

Umfassendes Meinungsbild als Grundlage der politischen Entscheidung / Corona-konforme Veranstaltung Mitte April geplant

Die Umsetzung der Fahrradstraßen Hittorfstraße und Max-Winkelmann-Straße - mit den in 2019 politisch beschlossenen Qualitätsstandards - pausiert seit vergangenem Sommer, um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich über diese Maßnahmen zu informieren und Anregungen wie Hinweise äußern zu können.

Letztere werden aktuell von der Stadtverwaltung aufbereitet und in der Folge der Politik vorgestellt, um auf dieser Grundlage eine Entscheidung zum weiteren Vorgehen zu beschließen.

Vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung

Im Herbst musste eine geplante Präsenzveranstaltung an der Max-Winkelmann-Straße Corona-bedingt kurzfristig ausfallen. Durch die seitdem gültigen Schutzverordnungen waren ähnliche Präsenzformate nicht zulässig. In der Max-Winkelmann-Straße, der Hittorfstraße wie auch den dort anliegenden Straßen wurden allerdings Informationsblätter samt rückfrankierter Postkarten verteilt, zudem konnten die Bürgerinnen und Bürger telefonisch und per Mail Kontakt zum Fahrradbüro der Stadt Münster aufnehmen. Auf diese Weise, mit den vielfältigen Möglichkeiten zur Beteiligung, konnten viele Menschen erreicht werden. Insgesamt sind so im Anschluss über 320 Rückmeldungen eingegangen.

"Wir sind sehr dankbar für die vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die wir auf unterschiedlichsten Kanälen bekommen haben. Dadurch entsteht ein sehr vielfältiges und damit auch umfassendes Meinungsbild", sagt Katharina Thomalla, Mitarbeiterin im städtischen Fahrradbüro.

Veranstaltung nach Ostern

Bevor jedoch die Entscheidungen zum weiteren Vorgehen an der Hittorfstraße und an der Max-Winkelmann-Straße von den beiden zuständigen Bezirksvertretungen getroffen werden, soll es – vorbehaltlich der Pandemie-Entwicklung – voraussichtlich ein weiteres digitales Veranstaltungsformat nach den Osterferien geben.

"Durch die dynamischen Entwicklungen in der Corona-Pandemie sind wir gefordert, flexibel zu sein und Prozesse dementsprechend immer wieder anzupassen", führt Michael Grimm, Amtsleiter für Mobilität und Tiefbau, aus. Und ergänzt: "Aus den Rückmeldungen der Bürgerschaft ist deutlich geworden, dass sich die Betroffenheiten deutlich unterscheiden und wir ein sehr unterschiedliches Meinungsbild haben. Aus diesem Grund möchten wir mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in die Diskussion kommen und Hintergründe erläutern." Weiterführende Informationen zu diesen Terminen werden rechtzeitig vorab bekannt gegeben.

Stadt Münster vom 12.03.2021


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