Der Dry-Martini (with English Version)

Dritter Teil der Reihe: Meine Lieblingscocktails im Geheimdienst Ihrer Majestät.

Im dritten Teil der Reihe "meine Lieblingscocktails" besprechen wir heute den Lieblingscocktail von James Bond – den Dry-Martini – allerdings gerührt nicht geschüttelt.


Was ihr benötigt: 5cl Gin (gerne London Dry Gin), 1cl Wermut, Eiswürfel, grüne Oliven, Eiswürfel, einen Jigger (oder auch andere Formen des Messbechers), ein Barsieb und ein Glas zum Rühren.


Nun zur Zubereitung: Zuallererst gebt ihr die Eiswürfel in das Rührglas, gebt daraufhin den Wermut aufs Eis und rührt mit einem Löffel oder gar einem Barlöffel den Wermut ins Eis. Danach nehmt ihr das Barsieb und gießt den Wermut ab, während ihr das Eis im Glas behaltet. Je weniger Wermut ihr zum Schluss im Cocktail habt, desto trockener (Dry) wird der Martini. Wenn ihr euren Martini nicht allzu trocken mögt, gießt den Wermut nicht ab. Nun kommt auf die vom Wermut benetzten Eiswürfel der Gin und wird kalt gerührt. Jetzt nehmen wir uns ein Martini-Glas, trennen mit dem Barsieb die Flüssigkeit vom Eis und geben den Martini ins Glas. Als Dekoration benutzen wir je nach Geschmack ein bis drei grüne Oliven. Hierbei nehmen wir gerne Oliven aus dem Glas, da diese aufgrund des Olivenwassers mehr Geschmack an den Cocktail abgeben. Wer keine Oliven mag, kann den Weg gehen, den James Bond auch in Casino Royal ging und seinen Cocktail mit einer Zitronenzeste garnieren.


Kleiner Fun-Fact gefällig? Die Antwort auf die Frage „Wieso wollte James Bond seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt?“ ist schnell gegeben. Beim „shaken“ landen vermehrt kleine Eiskristalle im Cocktail, da wir hierbei das Eis im Shaker nicht allzu sanft behandeln. Mehr Eis im Cocktail bedeutet auch mehr Schmelzwasser im Cocktail, wodurch dieser durch die Verwässerung weniger stark ist. Ergo: James Bond wollte oder gar, konnte seinen Cocktail nicht allzu stark trinken. Die meisten Bartender und auch der Autor bevorzugen die gerührte Variante des Klassikers, da diese kleinen Eisstückchen zudem auch eine trübe Flüssigkeit verursachen können.


English Version


The Dry Martini


Third part of the series: My favourite cocktails on Her Majesty's Secret Service.


In the third part of the series "my favourite cocktails", today we discuss James Bond's favourite cocktail - the Dry Martini - but stirred not shaken.

What you need: 5cl gin (preferably London Dry Gin), 1cl vermouth, ice cubes, green olives, ice cubes, a jigger (or other forms of measuring cup), a bar strainer and a glass for stirring.

Now for the preparation: First of all, put the ice cubes into the mixing glass, then pour the vermouth onto the ice and stir the vermouth into the ice with a spoon or even a bar spoon. Then take the strainer and pour off the vermouth while keeping the ice in the glass. The less vermouth you have in the cocktail at the end, the drier (dry) the Martini will be. If you don't like your martini too dry, don't pour off the vermouth.

Now add the gin to the ice cubes wetted by the vermouth and stir until cold.

Now we take a martini glass, separate the liquid from the ice with the bar strainer and pour the martini into the glass. As decoration, we use one to three green olives, depending on taste. We like to use olives from the glass, as they give more flavour to the cocktail due to the olive water. If you don't like olives, you can go the way James Bond did in Casino Royal and garnish your cocktail with a lemon zest.

A little fun fact? The answer to the question "Why did James Bond want his martini shaken and not stirred?" is quickly given. When shaking, small ice crystals are more likely to end up in the cocktail, because we don't treat the ice in the shaker too gently. More ice in the cocktail also means more melted water in the cocktail, which makes it less strong due to the watering down. Ergo: James Bond did not want, or even could not, drink his cocktail too strongly.

Most bartenders and also the author prefer the stirred version of the classic, as these small pieces of ice can also cause a cloudy liquid.



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