Der New York Sour

Zweiter Teil der Reihe: Meine Lieblingcocktails oder auch kontinentale Grüße aus Chicago.

Im zweiten Teil der Reihe "meine Lieblingscocktails" besprechen wir heute den absoluten Lieblingscocktails des Autors – den New York Sour.


Was ihr benötigt: 5cl Whiskey (gerne Rye-Bourbon), 3cl frisch-gepressten Zitronensaft, 2cl Zuckersirup, 2cl Rotwein (gerne einen trockenen Bourdaux), frisches Eiweiß (optional), Orangenzeste, Eiswürfel, einen Jigger (oder auch andere Formen des Messbechers), ein Barsieb und einen Cocktail-Shaker.


Nun zur Zubereitung: Gebt zuallererst die Zutaten in den Cocktail-Shaker – alle außer den Rotwein. Danach kommt das Eis in den Shaker und wird kräftig durchgeschüttelt. Durch das Barsieb wird die Flüssigkeit nun vom Eis getrennt und wenn möglich in einem Tumbler serviert – mit frischem Eis. Der Glasrand des Tumblers wird zudem noch mit der Orangenzeste eingerieben, um durchgehend einen leichten Orangengeschmack zu erzeugen. Zum Schluss wird der trockene Bordeaux, um die französische Seite des Cocktails hervorzuholen, gefloatet, das heißt mit einem Löffel vorsichtig auf den Cocktail gegossen.


Kleiner 'Fun-Fact' gefällig? In den 1880er soll diese Variante des Whiskey Sour erstmals serviert worden sein und zwar in Chicago – nicht in New York. Unter den damaligen Namen „Continental Sour“, den der Cocktail im Standardwerk „The Modern Bartenders’ Guide“ von O. H. Byron 1884 noch trug, kam dieser Cocktail vermutlich nach Manhattan und fand dort seinen neuen Namen.




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