Auf Mitwirkung der Münsteranerinnen und Münsteraner angewiesen

Zugang zu Abfalltonnen muss frei sein! Abfallabfuhr startet am Montag (15.2.) unter erschwerten Bedingungen - Sie können unterstützen.

Münster (SMS) Die Hauptverkehrsstraßen und Buslinien sind frei, in den Nebenstraßen und auf den Radwegen sind die Winterdienst-Teams weiter im Dauereinsatz. "Trotzdem starten wir Montag wieder mit der Abfallabfuhr und versuchen auch, die in der vergangenen Woche ausgefallenen Tonnentouren direkt mit nachzufahren", berichtet Manuela Feldkamp, Sprecherin der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster. Sie weist aber auch deutlich darauf hin, dass es zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen wird: "Zwar sind viele Nebenstraßen bereits geräumt, die Fahrbahnbreite ist aber durch die Schneemengen an den Straßenseiten massiv eingeschränkt. Die Abfallsammelfahrzeuge werden sie oft nicht ungehindert passieren können."


"Unsere Teams sind deshalb auf die Mitwirkung der Münsteranerinnen und Münsteraner angewiesen", bittet Feldkamp um Unterstützung und Teamwork. Wenn möglich, sollten die Abfalltonnen der einzelnen Straßenzüge an einem gut anzufahrenden Sammelpunkt zur Abholung bereitgestellt werden. Ist das nicht machbar, hilft es trotzdem, die Tonnen abholbereit an die Straße zu stellen. "Gerade für ältere oder gehbehinderte Menschen ist das schwierig. Wir hoffen darauf, dass Nachbarn und Freunde sich gegenseitig unterstützen", so Feldkamp. Tonnen, die die AWM nicht erreichen können, weil Anlieger die Zuwege und Standplätze nicht frei geräumt haben, müssen stehen bleiben. Die Abfälle in den Tonnen sollten vor der Abfuhr mit einem Stock oder ähnlichem Gerät aufgelockert werden, sonst ist eine komplette Leerung nicht möglich.   

Da die Abfallabfuhr in der Vorwoche ausgesetzt werden musste, können unter Umständen nicht mehr alle Abfälle in den entsprechenden Tonnen untergebracht werden. In diesen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten: Betroffene Bürger können Restabfall und Bioabfall bis zu nächsten Leerung auch am Recyclinghof Coerde oder an der Eulerstraße abgeben. "In diesem Fall sollten betroffene Bürger bitte eben beim Personal Bescheid sagen und nicht einfach die Säcke in die Container werfen", unterstreicht Feldkamp. Die zweite Möglichkeit ist, einen zusätzlichen Abfallsack neben die Tonne zu stellen. Einfluss auf die Abfalltrennung sollte das nicht haben. Restabfall kann in diesen Ausnahmefällen in verschlossenen Plastiksäcken neben die Restabfalltonne gestellt werden, Bioabfall in Plastiksäcken auf die Biotonne. Hilfreich ist es, wenn die Säcke mit dem Hinweis "Bioabfall" beschriftet werden. "Eigentlich darf Bioabfall nur in Papiertüten verpackt werden, damit während des Verwertungsprozesses kein Plastik im Endprodukt Kompost landet", berichtet Feldkamp. Die AWM setzen in dieser Ausnahmesituation extra an der Annahmestelle Mitarbeitende ein, die die Bioabfälle vorab sichten und Plastiksäcke so gut es geht entfernen.   

Nicht stattfinden wird in der kommenden Woche die Bioabfalltour in den Außenbereichen (vor allem betrifft das die Außenstadtteile) und die Wertstofftonnentour in der Innenstadt. Ausgefallene Touren werden größtenteils nachgeholt. Ersatzlos ausfallen werden aber die Sperrgut- und Grüngutabfuhr sowie die Abholung von E-Geräten.   

Aktuelle Informationen gibt es auch unter www.awm.muenster.de und auf den Social-Media-Kanälen der AWM.

Stadt Münster vom 12. Februar 2021


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