Perspektive bieten: FDP fordert vorsichtige Öffnungsstrategie für Grundschulen in Münster

„Gerade die Jüngsten werden durch die fehlende Präsenz an den Schulen massiv in ihren Bildungschancen beschnitten"

„Gerade die Jüngsten werden durch die fehlende Präsenz an den Schulen massiv in ihren Bildungschancen beschnitten. Es droht, dass sie den Bezug zur Schule zunehmend verlieren. Hier werden womöglich Schäden an einer ganzen Generation angerichtet, die wir noch gar nicht abschätzen können. Zumindest ein Wechselmodell sollte konzeptionell ausgearbeitet und Schulen zur Umsetzung an die Hand gegeben werden“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Jörg Berens. „Dabei geht es nicht darum, eine schnelle Öffnung zu erzielen, sondern eine Perspektive aufzumachen, die weiterhin das Infektionsrisiko geringhält, aber dennoch wieder mehr Möglichkeiten zur Förderung der Kinder bietet. Zudem sollte das Konzept, zum Beispiel mit durchdachtem Wechselunterricht, auch langfristig funktionieren und schützen“, fordert Berens und schlägt vor, dass sich die NRW Landesregierung an den Öffnungsperspektiven der Landesregierung von Schleswig-Holstein orientiert.

„Seit Monaten wurde den Bürgerinnen und Bürgern der Wert 50 als Zielmarke aller Bemühungen insbesondere aus der Bundespolitik genannt. Nun, wo Münster seit 8 Tagen unter dem Inzidenzwert von 50 liegt, können wir über eine vorsichtige Öffnungsstrategie diskutieren. An erster Stelle steht hier für uns die Rückkehr zu einer Form des Präsenzunterrichts an den Grundschulen“, fordert Jörg Berens Oberbürgermeister Markus Lewe auf, über ein konkretes Öffnungskonzept mit dem Land zu verhandeln, damit ein Signal an Lehrer, Schüler und Eltern gegeben werden kann.



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