Flughafen Münster Osnabrück(FMO): Politik zum Schwarz ärgern

Die Durchhalteparolen von Flughafen-Chef Schwarz als Antwort auf Forderungen des Aktionsbündnisses „FMO – Ausstieg jetzt!“ kann die Ratsgruppe Die PARTEI/ÖDP nicht mehr hören.

„Statt Politik zum schwarz(-grün) Ärgern wie in den letzten Jahren, vertreten wir den Ansatz ‚Politik zum Schwarz ärgern‘ und wollen einen schnellen Ausstieg aus dem FMO“, sagt der sehr gute Ratsherr Lars Nowak (Die PARTEI). Etwas ungünstig sei es, dass das Aktionsbündnis „FMO – Ausstieg jetzt!“ derart wirksamen Wirbel um den Flughafen mache – zehn Euro, wie von der PARTEI im Wahlkampf gefordert, seien bei Ebay nun nicht mehr realistisch. Allerdings könne man das durch geringere Kosten bei der im Wahlprogramm angedachten orangenen Markierung der Luftfahrtwege eventuell gegenfinanzieren, so Nowak weiter.

Franz Pohlmann, Ratsherr der ÖDP, schüttelt den Kopf; über das Anstreichen des Himmels in ÖDP-Orange hatte er sich bereits gefreut. Allerdings betont er: „Der sozialverträgliche Ausstieg aus dem Millionengrab und Klimasünder FMO ist mir ein Herzensanliegen, das die ÖDP und ich seit Jahren vehement vertreten.“ Die aktuelle Misere könne auch als Zeichen verstanden werden, dass es nach der Pandemie massive Verhaltensänderungen geben muss, um die ebenfalls weltweit grassierende Klimakrise in den Griff zu bekommen.

Die Ratsgruppe Die PARTEI/ÖDP steht vollumfänglich hinter den Forderungen des sehr guten Bündnisses „FMO – Ausstieg jetzt!“.

  

Über die Ratsgruppe

Die Ratsgruppe Die PARTEI/ÖDP ist seit November 2020 mit den Ratsherren Lars Nowak (Die PARTEI) und Franz Pohlmann (ÖDP) im Rat der Stadt Münster vertreten und setzt sich für sehr gute sozialökologische Politik auch mit satirischen Mitteln ein. Die Ratsgruppe arbeitet auf verschiedenen Themenfeldern mit dem fraktionslosen Ratsherrn Dr. Georgios Tsakalidis zusammen, der insbesondere die migrantische Community Münsters vertritt.

 


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