IHKs erweitern Informationsangebot zum Brexit

IHKs schaffen den neuen NRW-Länderschwerpunkt "Großbrittanien und Irland" in Bielefeld und Münster.

Passend zum Brexit stärkt die IHK Nord Westfalen ihre Rolle als zentrale Adresse für Unternehmen, die auch im neuen Jahr Geschäftspartner und Kunden in Großbritannien haben oder suchen. Gemeinsam mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld übernimmt sie zum 1. Januar 2021 den neu geschaffenen Länderschwerpunkt „Großbritannien und Irland" für alle 16 IHKs in Nordrhein-Westfalen. Die Federführung liegt zunächst für zwei Jahre bei der IHK Ostwestfalen und wechselt ab 2023 für zwei Jahre zur IHK Nord Westfalen nach Münster.

„Damit stehen beide IHKs allen nordrhein-westfälischen Unternehmen insbesondere in der Zeit nach dem endgültigen Brexit mit Rat und Tat zur Seite“, betont Sebastian van Deel, Geschäftsbereichsleiter Digitalisierung, Industrie, International bei der IHK Nord Westfalen. Das Informationsangebot für die Außenwirtschaft werde zeitnah auf den Homepages der IHKs ausgebaut.

„Das Vereinigte Königreich bleibt auch nach dem Brexit ein interessanter Markt für unsere Mitgliedsunternehmen“, unterstreicht van Deel. „Neben der Beratung zu den Folgen des Brexit werden wir daher gemeinsam mit unseren Partnern noch intensiver auf Chancen und Potentiale im Vereinigten Königreich und auch in Irland aufmerksam machen“.

Ziel sei es, bestehende Verbindungen zu stützen und neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Gemeinsam mit der IHK Ostwestfalen geplant sind unter anderem ein beständiger Erfahrungsaustausch zum Thema Logistik und Sourcing/Lieferketten sowie Brexit-Veranstaltungen zur Entsendung von Mitarbeitern und zu Steuern- und Rechtsfragen.

Quelle: IHK Nord Westfalen

Foto: donfiore/Shutterstock



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