Geschenkidee: das Buch "Unterwegs"

Weihnachten steht vor der Tür und die letzten - oder bei manch einem, die ersten - Geschenke werden besorgt. Für jemanden, der einen Liebsten hat, welcher gerne ließt, habe ich die perfekte Geschenkidee. Das Buch "Unterwegs" von Jack Kerouac.

Letztes Jahr an Weihnachten bekam ich dieses hervorragende Buch und wollte diesen Tipp unbedingt auf diesen Wege weitergeben. Angesichts dessen, dass der Inhalt, das derzeitige Begehren nach Freiheit im feinsten Schreibstil von Jack Kerouac auf Papier gebracht wird, ist dieser Tipp ein kleines Muss für jeden Freigeist.

Leider ist bei vielen der Urlaub dieses Jahr ausgefallen und nächstes Jahr steht die Prognose für einen Tripp ins Ausland auch nicht gerade gut. Doch ist die freie Zeit, entfernt vom Alltag, entfernt von den gleichen Gesichtern und den gleichen Strukturen, eine der Wichtigsten für das entdeckerische Gemüt eines Jeden.

Vielleicht können die Seiten aus dem Roman "Unterwegs" das verloren gegangene Gefühl gewissermaßen ein wenig kompensieren, denn die Geschichte handelt von einer Person namens Dean, welcher mit einer Gruppe unterwegs ist, die ständig "on the road" ist. Er, der Protagonist will quer durch den amerikanischen Kontinent und untermauert die Untergrund-Poeten der Beat Generation. 

Er steigt in fremde Autos, am Anfang mit ein bisschen Geld, doch dann wieder ohne, aber steht mit einer Brise leidenschaftlicher Motivation zur Entdeckung. Er sitzt in der Klemme und kommt wieder raus - eine Geschichte, die unter die Haut geht - aber es ist nicht nur die Story, welche die Augen über die Seiten fliegen lässt, sondern die Art und Weise, wie der Autor beschreibt.

Denn die Gruppierung um den Protagonisten berauscht sich an der Natur, an Drogen, an Sex und vor allem an Jazz, und Jack Kerouac lässt den Leser ein Teil des Geschehens werden. 

Die Thematik könnte aktueller nicht sein, denn es geht um die Freiheit und das damit zusammenhängende Glück. Vielleicht findet der Leser seine Antwort zwischen den Zeilen des bildlichen Buches. 

Auch THE NEW YORK TIMES schreibt: "Das Testament der "Beat Generation"... Passagen von beinahe atemberaubender Schönheit... ein großer Roman."

Ich habe mich damals sehr über dieses Buch gefreut, und ich hoffe, dass auch andere daran Freude haben werden.


Bild: Kijanusch Holz



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