Virtuelle Mathenacht

Am 13. November veranstaltet die WWU Münster ein Online-Programm, das sich ganz der Mathematik widmet, die "Virtuelle Mathenacht". Dabei werden Fragen geklärt wie: Welchen Beitrag leistet die Mathematik beim Entwickeln von Medikamenten? Und: Wie kann sie dabei helfen, Lügen zu erkennen?


Münster - Mathematik als unterhaltsames Abendprogramm - bequem von zuhause aus: Das bietet die „Virtuelle Mathenacht“, zu der am Freitag, 13. November, alle Interessierten eingeladen sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden Exzellenzcluster „Mathematik Münster“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und „Hausdorff Center for Mathematics“ der Universität Bonn zeigen von 15 Uhr bis Mitternacht in anschaulichen Workshops und Vorträgen, wie vielfältig und faszinierend Mathematik ist.

Die Veranstaltung findet per Zoom-Videokonferenz statt und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Zugangsdaten lauten: Meeting-ID: 995 0194 1821, Kenncode: 297056. Weitere Infos gibt es unter https://www.uni-muenster.de/MathematicsMuenster/de/.

Das Themenspektrum der Vorträge ist breit: Was hat mathematische Forschung mit den Bewegungen von Figuren in Computerspielen und digitalen Filmen zu tun? Welchen Beitrag leistet sie beim Entwickeln von Medikamenten, die eine Ausbreitung von Tumorzellen verhindern? Was hat es mit unentscheidbaren Problemen in der Mathematik auf sich? Antworten auf diese und weitere Fragen sowie einen unterhaltsamen Einblick „hinter die Kulissen“ des Forschungsbetriebs bietet das Abendprogramm.

Bereits nachmittags ab 15 Uhr gibt es Angebote für Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen. In Workshops lernen sie ganz spezielle Spielwürfel – sogenannte intransitive Würfel – und die berühmte Verschlüsselungsmaschine Enigma kennen und tüfteln mit mathematischen Methoden daran, ein Volleyballteam optimal aufzustellen. In einem Vortrag, der für Oberstufenschüler, aber auch für Erwachsene geeignet ist, geht es um die spannende Frage: Wie kann Mathe dabei helfen, Lügen zu erkennen?

Quelle: WWU

Foto: WWU



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