Einigungsvorschlag für öffentlichen Dienst auf dem Tisch

Verdi und der dbb Beamtenbund hatten bislang 4,8 Prozent mehr Gehalt bis Ende 2021, monatlich jedoch mindestens 150 Euro mehr gefordert.


Bei den Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen sind weitere Fortschritte erzielt worden. Inzwischen liegt ein Einigungsvorschlag der Verhandlungsführer auf dem Tisch, wie Sprecher der Tarifparteien in der Nacht zum Sonntag in Potsdam sagten. Zu dessen Inhalt wurde zunächst nichts bekannt. 

Zu dem Einigungsvorschlag stand allerdings sowohl die Zustimmung der Bundestarifkommissionen von Verdi und des dbb Beamtenbundes als auch der Mitgliederversammlung der Vereinigten kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und des Bundes noch aus. Diese Zustimmung wurde für Sonntag angestrebt. Die Verhandlungen wurden unterbrochen. Am Sonntagvormittag (10.00 Uhr) wollen die Verhandlungsführer in Potsdam erneut zusammenkommen. 

Verdi und der dbb Beamtenbund hatten bislang 4,8 Prozent mehr Gehalt bis Ende 2021, monatlich jedoch mindestens 150 Euro mehr gefordert. Das ursprüngliche Arbeitgeberangebot sah in drei Jahresstufen bis März 2023 insgesamt 3,5 Prozent mehr Gehalt vor.

jfx/dja

© Agence France-Presse



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