IHK will im Mittelstand die IT-Sicherheit erhöhen

IHK ist Transferstelle für IT-Sicherheit - Pilotphase des bundesweiten Projekts ist gestartet

Münsterland/Emscher-Lippe-Region. - Die IHK Nord Westfalen gehört zu den bundesweit elf Industrie- und Handelskammern, mit denen die Pilotphase der „Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand“ (TISiM) gestartet ist. Das Projekt soll kleine und mittlere Unternehmen in die Lage versetzen, sensible Daten wie auch den Betrieb insgesamt zuverlässig vor digitalen Angriffen zu schützen. Die IHK Nord Westfalen ist dabei regionale Anlaufstelle für Unternehmen aus dem Münsterland und aus der Emscher-Lippe-Region, die hier Vorschläge zur Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen erhalten.

 

„Mit TISiM wollen wir den kleinen und mittleren Unternehmen praxisnahe und passende Hilfestellungen vermitteln und bei der Durchführung von Maßnahmen zur IT-Sicherheit unterstützen - vor Ort und online“, sagt Sebastian van Deel, Geschäftsbereichsleiter Digitalisierung bei der IHK Nord Westfalen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung werde die Sicherheit der Daten, Systeme und Infrastrukturen immer wichtiger für den Fortbestand von Unternehmen.

 

Das breit gefächerte Unterstützungsangebot wird von einer digitalen Plattform, dem Sec-O-Mat, begleitet (https://sec-o-mat.de). In der Pilotphase bis zum Jahresende stellt der Sec-O-Mat Unternehmen typisierte Aktionspläne bereit und unterstützt die Betriebe bei ihrer Umsetzung. In der nun angelaufenen Pilotphase sollen bis Ende des Jahres die Leistungen der Transferstelle vorgestellt, mit interessierten Unternehmen erprobt und die Angebote konkret am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet werden. Zukünftig erhalten sie dann individuelle Handlungsempfehlungen und Tipps für passgenaue Maßnahmen. So sollen Sicherheitslücken geschlossen und die IT-Sicherheit in Unternehmen erhöht werden.

 

„Viele Unternehmen möchten die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Das bringt jedoch häufig enorme IT-Sicherheitsrisiken mit sich. Es fehlt an Ressourcen, aber auch am notwendigen Know-how, um Sicherheitslücken zu erkennen und geeignete personelle wie technische Maßnahmen zu ergreifen“, warnt Andrea Felsch, Koordinatorin der TISiM bei der IHK Nord Westfalen, und fügt hinzu: „Viele Unternehmen glauben zudem leider immer noch, dass sie keine Angriffsfläche bieten, da sie meinen, uninteressant für Hacker zu sein. Dies ist jedoch ein fataler Trugschluss.“

 

Unternehmen, die die Angebote der „Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand“ (TISiM) erproben möchten, können sich melden bei der IHK Nord Westfalen: Andrea Felsch, felsch@ihk-nw.de, Tel. 0251 707-241. Auch Anbieter von IT-Sicherheitslösungen können sich bei TISiM registrieren lassen.

 

Internet-Tipp:

www.ihk-nordwestfalen.de



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