Die Rheinterrassen präsentierten das Nachtbrötchen

Eine Ausstellung vom 2.-4. Oktober in Düsseldorf am Rhein

Nachtbrötchen" - klingt erst einmal wie ein Mitternachtssnack. Der Snack, den man sich nach einer gelungenen Feier nochmal genehmigt. Hierbei handelt es sich jedoch um ein Drei- Gängemenü künstlerischer Creme della Creme. Die Räumlichkeiten der Düsseldorfer Rheinterrassen wurden vollends ausgenutzt und in eine große Galerie verwandelt.

Das stadt4.0 - Team war ebenfalls vor Ort und machte sich ein Bild. 

Schließlich war für jeden Kunstliebhaber etwas dabei - Malerei, Fotografie, Skulptur, Plastiken, eine musikalische Bühnenperformance und für Essen und Trinken war auch gesorgt. Ab und zu kam jedoch ein Gefühl der Reizüberflutung auf - auch auf Grund der ohnehin schon prachtvollen Innenräume. 

Dennoch waren die 70 ausgewählten Künstler und Künstlerinnen dankbar für die Möglichkeit, ihre Werke präsentieren zu können - sagte Thomas Hoffmann, letztendlich könnten es noch viel mehr sein. 

Thomas Hoffmann und Dieter Nusbaum von der Overhead Gallery aus Münster und Solingen arbeiten eng mit André Schnaudt von der Part2Gallery aus Düsseldorf zusammen. An dem Galerie-Kollektiv waren ebenfalls die DJs der Strandpiraten beteiligt und sorgten für musikalischen Beistand.   

Die Veranstaltung konnte selbstverständlich nur unter Corona-Vorschriften durchgeführt werden. 

Es gab ein ausgeklügeltes Pfeil-System. Dadurch „durften" und konnten die Besucher, nicht wie gewohnt, durch die Ausstellung schlendern und gegebenenfalls noch einmal umkehren, sondern mussten sich an den vorgegebenen Weg halten. 


 

Maskenpflicht galt zusätzlich nach wie vor. 

 

Hoffmann und Nusbaum sahen sehr zufrieden aus, als wir aufeinandertrafen und hofften auf weitere gut-besuchte Tage über den Ausstellungszeitraum. 


Im ausgebauten Gastronomiebereich war die Stimmung ausgelassen und die Besucher und Besucherinnern hielten sich dort gern auf. Der Bereich bot eine Terrasse mit Blick auf den Rhein und eine Rauchmöglichkeit innerhalb der Ausstellung.   

So exklusiv die Innenräume aussahen, so sehr kam die stattliche Ansammlung an Kunstwerken zur Geltung. 

 

Wenn auch für den Einen weniger mehr ist.  Jedoch ist dies eine subjektive Auffassung. 

 

Der „kleine" Nachtbrötchen-Snack war durch die Anzahl an Werken und Künstlern, der Räumlichkeiten und dem aufwendigem Corona-Konzept eben doch ein stattliches Menü.


Foto: Swan



Teile jetzt diesen Artikel


Lade jetzt kostenlos die App herunter