Ein 2.000 Jahre alter Computer

Im Jahr 1900 fanden Taucher vor der griechischen Insel Antikythera ein ...

Münster(lwl). Im Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster spricht am Dienstag (17.9.) um 19.30 Uhr Dr. Burkard Steinrücken, Leiter des Planetariums Recklinghausen, über den sogenannten "Antikythera-Mechanismus". Der Vortrag ist ohne Vorkenntnisse für Besucher ab 12 Jahre geeignet.


Im Jahr 1900 fanden Taucher vor der griechischen Insel Antikythera ein antikes Schiffswrack und darin auch die Reste eines komplizierten Zahnradmechanismus. Die Existenz einer solchen Maschine, mit der die Stellungen von Sonne und Mond am Himmel, Kalender- und Finsterniszyklen mechanisch berechnet wurden, hatten Historiker lange nicht für möglich gehalten. Nach der Entschlüsselung der Reste des Mechanismus weiß man jedoch: Die antike griechische Kultur brachte nicht nur bedeutsame Philosophen, Mathematiker und Astronomen hervor, sondern besaß eine für ihre Zeit unglaublich weit entwickelte Technik.

Eintritt: 7 Euro Erwachsene (4 Euro ermäßigt)

Vorverkauf: Telefon 0251.591-6050 (Servicezeiten: Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, Mo-Do 14.00-15.30 Uhr). LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster

Bild: Die Reste eines komplizierten Zahnradmechanismus fanden Taucher in einem antiken Schiffswrack.
Foto: Tony Freeth, 2012




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