Die Rettung der Sternenfee Mira

Zauberei im Weltraum: Neue Kinderplanetariumsshow feiert Premiere im LWL-Planetarium


Münster - (lwl) - Am Freitag (9.10.) feiert das Programm "Die Rettung der Sternenfee Mira" um 15 Uhr seine Premiere im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster. Die Gäste des Sternentheaters begleiten Kinder bei der Rettungsaktion der Sternenfee im Weltraum. Die Planetariumsshow ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet und dauert rund 45 Minuten. Zur Premiere werden Ehrengäste erwartet: So sind neben dem langjährigen Direktor des Kieler Planetariums und Produzent zahlreicher Fulldome-Produktionen, Eduard Thomas, und der Autorin Berit Thomas auch die Zeichnerin und Illustratorin Renate Knauer, der 3D-Grafiker Bob Weber und der Filmkomponist und Produzent des Soundtracks Jens Fischer anwesend.

Für Kinder ab 5 Jahren ist die fantasievolle Geschichte rund um zwei Kinder und die Sternenfee Mira. Grafik: Scimmedia GmbH/Renate Knauer

Inhalt

"Hokuspokus eins, zwei, drei, Zauberwolke, eil herbei! Der Weg ist weit, das Weltall groß, Flieg zum Mond, jetzt geht es los!" So heißt es in der neuen Show. Die Premierenkinder können in der Show Lilly und Tom helfen, die Sternenfee Mira zu retten. In einer einzigen Nacht fliegen die Geschwister Lilly und Tom auf einer Zauberwolke durchs Universum, um die Sternenfee Mira aus der Höhle des bösen Zauberers Urax zu befreien.

Viele Abenteuer können die großen und kleinen Zuschauer*innen in der neuen Planetariumsshow erleben. Grafik: Scimmedia GmbH/Renate Knauer

Die abenteuerliche Reise beginnt mit einer Sternschnuppe und führt die beiden zur Sonne, zum Mond und bis zum Saturn. Doch was steckt dahinter? Der Zauberer Urax kann Kinder gar nicht leiden und stiehlt ihnen ihr Spielzeug. Die Sternenfee Mira kann diese Ungerechtigkeit nicht mit ansehen und schenkt den Kindern neue Spielsachen. Doch die Fee wird von Urax entführt und in seiner Höhle gefangen gehalten. Als aber die Geschwister Lilly und Tom eine Botschaft von einem Meteoriten erhalten, beschließen sie, Mira zu befreien. Der Meteorit ist kein gewöhnlicher Meteorit, sondern ein verzauberter Stein, mit dessen Kräften die Geschwister auf einer Zauberwolke durch das Universum reisen können. Um die Höhle des Zauberers zu öffnen, müssen sie das Licht der Sonne "einfangen", zum Mond reisen und einen verschlafenen Saturn wecken. Das schaffen sie nur mit der Hilfe der Kinder im Publikum, denn am besten zaubert man gemeinsam.

Interaktive Kinderveranstaltung
"Die Rettung der Sternenfee Mira" ist eine interaktive Kinderveranstaltung. Spielerisch werden Kenntnisse über den Sternenhimmel, die Sonne, den Mond und den Saturn vermittelt. Durch die Einbindung der Kinder im LWL-Planetarium in die Handlung über ihren Köpfen verwischt mit fortschreitender Zeit die Distanz der jungen Betrachter zur Geschichte. Sie werden zu Akteuren und tauchen visuell und akustisch in die Handlung ein. So erfahren sie, wie sie als Gemeinschaft erfolgreich sind.

Die Entwickler
Das Planetariumsprogramm wurde bereits 1995 erstmals am Kieler Planetarium entwickelt. Es wurde in den darauffolgenden Jahren an vielen Planetarien in ganz Deutschland mit großem Erfolg gezeigt. Die Produktionsfirma hat das Stück nun überarbeitet, und auf der Basis der langjährigen Erfahrungen des Teams in der Produktion von 360-Grad-Medien an die Standards heutiger Planetariumsshows angepasst.

Renate Knauer verleiht der neuen Show die Seele und den Charme mit über 300 künstlerisch von Hand geschaffenen Bildern. Die "Zauberwolke" und die "mystischen" Figuren "Mira" und "Urax" wurden von Bob Weber mit einer farblich modulierenden Aura "zum Leben" geweckt. "Zaubereffekte" begleiten die Handlung. Die "Sonne" zeigt ihre gasförmige Natur, der Ring des Saturn seine steinige Beschaffenheit, die Gasfontänen auf Enceladus greifen in die Handlung ein. Generell wurden die Bilder von Bob Weber aufwändig über drei Monate hinweg in einem 3D-Programm animiert, so dass bei Bewegungen in den Szenen dreidimensionale Effekte auftreten.

Regie bei "Mira" führten Jens Fischer, Berit Thomas, Eduard Thomas und Bob Weber. Die Sprecher sind: Hans Heller (Saturn), Peter Kaempfe (Erzähler & Urax), Gideon Mikat (Tom), Jelena Mitschke (Mond), Emilia Rudolph (Lilly), Susanne Dorothea Schneider (Sonne), Viola Schnittger (Sternenfee).

Weitere Termine
Die Show ist zunächst bis zum 25.10. jeweils sonntags um 10.15 Uhr sowie mittwochs um 15.30 Uhr zu sehen. Am Premierenwochenende ist die Show zudem am Samstag (10.10.) um 10.15 Uhr zu sehen. Weitere Termine gibt es unter: http://www.lwl-planetarium-muenster.de (Veranstaltungen).

Corona-Hinweis: Alle Maßnahmen/Aktionen finden unter der Beachtung der zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Coronaschutzverordnung statt. Das LWL-Museum weist darauf hin, dass das Risiko einer auch kurzfristigen Absage der Veranstaltung aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens möglich ist.

Eintritt: Kinder 4 Euro, Erwachsene 7 Euro
Vorverkauf: Begrenztes Platzangebot, Vorverkauf/Reservierung empfohlen. Telefon 0251 591-6050 (Servicezeiten: Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, Mo-Do 14-15.30 Uhr).
Ort: Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster
Parken: Kostenpflichtige Parklätze (4 Euro) vorhanden. Kostenlose Parkplätze stehen in der Nähe, z.B. am Mühlenhof-Freilichtmuseum, zur Verfügung.

Titelfoto: Am 9. Oktober feiert die Kinderplanetariumsshow "Die Rettung der Sternenfee Mira" im LWL-Planetarium Premiere.
Grafik: Scimmedia GmbH/Renate Knauer



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