Coronavirus

Ermittlung der Kontaktpersonen am Josef-Haydn-Gymnasium abgeschlossen: 200 Schülerinnen und Schüler sind in häuslicher Quarantäne


Kreis Coesfeld. Die Ermittlungsarbeit des Kreisgesundheitsamtes in Sachen Coronavirus lief in den letzten Tagen auf Hochtouren. Denn im Zuge von freiwilligen Kontrollen des Kollegiums war am Mittwoch (23. September 2020) bei einer Lehrkraft des Joseph-Haydn-Gymnasiums in Senden eine Ansteckung nachgewiesen worden. 200 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums wurden daraufhin als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft und in häusliche Quarantäne gesetzt – für 14 Tage, ab dem ersten Kontakt gerechnet. „Das ist für die Betroffenen natürlich schwierig, aber im Zuge des Infektionsschutzes leider nicht anders möglich“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Die Kontaktaufnahme durch den Kreis Coesfeld ist abgeschlossen.  

Die Gemeinde Senden übermittelt den betroffenen Schülerinnen und Schülern in den nächsten Tagen eine schriftliche Quarantäneverfügung mit weiteren Informationen und den genauen Fristsetzungen. „Für Kontaktpersonen zweiten Grades, für die Eltern und Geschwisterkinder der betroffenen Schülerinnen und Schüler wird das Infektionsrisiko nach den Vorgaben des Robert Koch Instituts (RKI) als gering eingestuft“, erläutert Dr. Heinrich Völker-Feldmann, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Diese Maßnahmen erfolgen nach neuen Vorgaben des RKI vom 09. September 2020.

 

Besondere Vorgaben oder Einschränkungen gibt es für diese Personengruppe derzeit nicht. „Die Sorgen der betroffenen Familien können wir voll verstehen, aber der Infektionsschutz ist überaus wichtig“, betont der Landrat.

 

Aktuell sind zwei Personen in Ascheberg positiv getestet; es gibt dort keine Querverbindungen zu vorangegangenen Fällen.

 

Der Landrat des Kreises Coesfeld



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