Geht Trumps Nahost-Politik auf?

Israel, die Emirate und Bahrain unterzeichnen ein historisches Abkommen in Washington

Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain haben bei einer Zeremonie im Weißen Haus ihre historischen Abkommen über eine Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichnet. An der Zeremonie am Dienstag in Washington nahmen neben US-Präsident Donald Trump der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie die Außenminister Bahrains und der Emirate teil. Bisher unterhielten nur Ägypten und Jordanien und damit zwei arabische Staaten diplomatische Beziehungen zu Israel.

Zeitgleich mit der Unterzeichnung wurden aus dem Gazastreifen zwei Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Dies teilte die israelische Armee mit. Angaben zu Schäden lagen zunächst nicht vor.

Trump hatte Mitte August persönlich die Einigung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel bekanntgegeben. Am Freitag folgte die Vereinbarung zwischen Israel und Bahrain. Die Normalisierung der Beziehungen Israels mit den arabischen Verbündeten der USA in der Region ist ein zentrales Ziel von Trumps Nahost-Politik, der sich im November der Wiederwahl stellt.

lan/cp

© Agence France-Presse


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