Nein zu „ja!“

Es gibt so unendlich viele Dinge, zu denen man „ja“ sagen könnte und wollte, aber wer zu Tabak „ja!“ sagen kann, ist zumindest keiner, dem das Leben des Konsumenten wichtig ist.

Denn aus der Perspektive des Rauchers, sagt nur die Sucht „ja“, aber nicht der „logische“ Verstand. Aber es geht hier nicht nur um ein Dissen dieser Eigenmarke. Wer ihn gut und günstig, oder lohnt sich oder sonst wie nennt, macht es nicht besser. Das gilt für alle Ersatzprodukte. Denn mit jedem Kauf sage ich als Konsument zum Ideengeber, Nein. Ich sage „ja“ zu Ideenklau, ich sage ja zu Neid, ich sage „ja“ billig und Reduktion des Lebens auf den Konsum.

 

Die Intention dieses Artikels geht auch nicht in die Richtung, jedem ein schlechtes Gewissen einzureden, der darauf angewiesen ist, auf Basis dieser Produkte sein Leben zu meistern; ich gehöre dazu- es geht um Bewusstsein, Sich bewusst werden, was man macht, Ja zu jeder Einzelnen Tat sagen zu können, weil es genug gute Argumente gab, um so zu handeln.

 

Nicht blind Ritualen folgen, die nur deshalb bestehen, weil sie am bequemsten sind.

 

Trauen Sie sich mal wieder „nein“ zu sagen. Egal wem, Zeigen Sie mal wieder, wie wenig selbstverständlich Sie sind. Denn jedes wirtschaftliche Konzept, setzt einen Algorithmus voraus, also etwas, dass die Wahrscheinlichkeit vorherberechnet, mit der sie etwas machen. Weil die Menschen zu immer ähnlichen Handlungsweisen tendieren.

 

Was nicht heißt, dass sie diese Erwartung nicht brechen können. Befreien Sie sich aus den Zwängen Ihrer bubble. Auch bei scheinbar objektiven Nachrichten. Gehen Sie fremd. Spionieren sie hinter den Grenzen des Ratsamen, ohne unklug zu sein.

 

Lernen Sie wieder, wie ein Kind, „Nein“ zu sagen, auch zum „ja“.

 

Bis morgen, oder so



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