Streit um 3.Liga

Bei der virtuellen Zusammenkunft der 262 Delegierten geht es um mehrere Anträge, die als Folge der Corona-Pandemie behandelt werden.

Die Zukunft der 3. Liga steht am Montag beim Außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Mittelpunkt. Bei der virtuellen Zusammenkunft der 262 Delegierten geht es um mehrere Anträge, die als Folge der Corona-Pandemie behandelt werden. Seit Wochen gibt es heftigen Streit um die Saison-Fortsetzung.

Die Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen einen Saison-Abbruch ohne Absteiger erwirken. Der saarländische Verband will, dass die 3. Liga ohne Absteiger in der kommenden Saison zweigleisig (Nord- und Südstaffel) mit jeweils 18 Mannschaften ausgetragen werden soll. Die DFB-Führung möchte an ihrem ausgerufenen Neustart am 30. Mai festhalten. Zudem soll der DFB-Vorstand dazu ermächtigt werden, über einen möglichen Saison-Abbruch sowie die daraus resultierende Auf- und Abstiegsregelung zu entscheiden.

Nach der DFB-Entscheidung hinsichtlich des Wiederbeginns Ende Mai hagelte es Kritik von einigen Klubchefs sowie Teilen der Politik, die in Thüringen und Sachsen-Anhalt noch nicht die Voraussetzungen für einen Saison-Neustart geschaffen hat. Sogar Klagen stehen im Raum.

Der Streit lässt auf eine einfache Formel reduzieren: Auf der einen Seite machen einige Vereine geltend, dass sie aus verschiedenen Gründen nicht weiterspielen können. Auf der anderen Seite vermutet der DFB, dass diese Klubs aufgrund eigener Interessen nicht weiterspielen wollen.

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