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Gewalttätige Zusammenstöße in Berlin - importierte Gewalt?

Bei einer propalästinensischen Mahnwache in Berlin hat es am Sonntagabend gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und der Polizei gegeben.

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Die Polizei musste am Montag berichten, dass sie Reizgas eingesetzt hatte, nachdem es zu Übergriffen auf die Beamten und einem Versuch der Gefangenenbefreiung gekommen war. Dabei wurden 13 Teilnehmer der Demonstration und vier Polizeibeamte durch die verwendeten Reizstoffe verletzt.

Ein Feuerwehrsanitäter wurde ebenfalls angegriffen und durch einen Tritt verletzt, während er Verletzte versorgte. Laut Polizeibericht wurden acht Verdächtige vorübergehend festgenommen, kamen jedoch später wieder frei. Gegen diese Personen wird nun unter anderem wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und tätlichen Angriffs auf Beamte ermittelt.


Die Demonstration war im Zusammenhang mit einer bei dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag anhängigen Klage Nicaraguas gegen Deutschland registriert worden. Nicaragua wirft Deutschland vor, einen Völkermord durch Waffenlieferungen an Israel zu begünstigen, was die Bundesregierung als unbegründet zurückweist.

Die Situation eskalierte, nachdem die Polizei einen 29-jährigen Redner festnahm, der wiederholt eine verbotene Parole verwendet hatte. Viele Demonstranten solidarisierten sich mit dem Redner, griffen die Polizeikräfte an und versuchten, den Festgenommenen zu befreien, indem sie eine Menschenkette bildeten.


Die Versorgung der Verletzten war daraufhin nur unter Polizeischutz möglich. Die meisten Verletzten wurden vor Ort behandelt, jedoch mussten zwei von ihnen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die verletzten Polizisten waren alle weiterhin dienstfähig.

© Agence France-Presse


Kommentar

Mal sehen ob sich Faeser wieder in Worte flüchtet, wie " Null Toleranz" ohen Taten. Welche Grenzen dürfen ohne Konsequenzen in Deutschland überschritten werden?