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Schweres Erdbeben in Taiwan

Mindestens sieben Tote und mehr als 700 Verletzte bei schwerem Erdbeben

Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens sieben gestiegen. Mindestens 736 weitere Menschen wurden nach neuesten Angaben der taiwanischen Feuerwehrbehörde bei dem Erdstoß am Mittwoch verletzt. Die meisten Opfer gab es im Landkreis Hualien nahe dem Epizentrum, einer bergigen Region an der Ostküste des Landes. 

Das Beben hatte laut der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 7,4 und löste vorübergehend Tsunami-Warnungen in Südjapan und auf den Philippinen aus. Nach Angaben der taiwanischen Erdbebenwarte war es das stärkste Erdbeben auf der Insel seit einem Vierteljahrhundert.

Zahlreiche Gebäude wurden schwer beschädigt. Strenge Bauvorschriften konnten offenbar jedoch eine größere Katastrophe verhindern. Vor rund 25 Jahren, im September 1999, waren bei einem Erdstoß der Stärke 7,6 in Taiwan etwa 2400 Menschen ums Leben gekommen. Es war die folgenschwerste Naturkatastrophe in der Geschichte der Insel.

gt/yb

© Agence France-Presse