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Europawahl: Europäische Volkspartei wählt von der Leyen zur Spitzenkandidatin

Unter dem Beifall der Delegierten rief von der Leyen dazu auf, die kommenden Wahlen zu gewinnen.

Die Europäische Volkspartei (EVP), bestehend aus CDU und CSU, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Spitzenkandidatin für die Europawahlen im Juni ernannt. Bei der geheimen Abstimmung am Donnerstag in Bukarest, der rumänischen Hauptstadt, erhielt die 65-jährige von der Leyen 400 der 499 Stimmen, wie die EVP auf ihrem Parteitag bekannt gab. 89 Delegierte stimmten gegen sie, während zehn Stimmen ungültig waren.

Sie trat ohne Gegenkandidaten an und hofft auf ein zweites fünfjähriges Mandat als Kommissionspräsidentin.

Vor ihrer Ernennung würdigte CDU-Chef Friedrich Merz von der Leyen in seiner Rede. Er betonte, dass sie "Europa eine starke Stimme in der Welt gegeben" habe und in den letzten viereinhalb Jahren während der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine "Führungsstärke gezeigt" habe.

Die endgültige Entscheidung über die Brüsseler Spitzenposten fällt nach den Europawahlen durch die Staats- und Regierungschefs, die das Wahlergebnis berücksichtigen. Anschließend muss das Europaparlament den Personalien zustimmen.

Am Vortag verabschiedete das konservative Parteienbündnis in Bukarest sein Wahlmanifest, das strengere Einwanderungshürden für Europa und eine größere Unabhängigkeit von den USA in Sicherheits- und Verteidigungsfragen vorsieht. In Deutschland findet die Europawahl am 9. Juni statt.


OZD.news / SD