Totgeburt

Lambrecht setzt bei App gegen Coronakrise auf Freiwilligkeit


Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) setzt beim zum Kampf gegen eine weitere Verbreitung des Coronavirus geplanten Handy-Tracking auf die freiwillige Installation einer entsprechenden App durch die Bürger. Eine solche App sei "ein ordentlicher Eingriff", sagte Lambrecht am Dienstag im Deutschlandfunk. "Das geht nur mit Freiwilligkeit aufgrund der Tiefe der Eingriffe." Sie sei aber zuversichtlich, dass viele Bürger sich für die Installation einer solchen App entscheiden.

Mit der geplanten App sollen Kontaktpersonen von Infizierten schneller ausfindig gemacht werden können. Rückschlüsse auf die Identität eines Einzelnen soll das Programm nicht zulassen. 

Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber unterstützt ein solches Programm, wenn wichtige Datenschutzregeln eingehalten werden. "Man kann Gesundheit schützen mit Datenschutz und umgekehrt geht das auch", sagte Kelber im ARD-"Morgenmagazin". Er sei froh, dass das Robert-Koch-Institut die Beratung seiner Behörde bei der Entwicklung der App gesucht habe. Sobald diese eingeführt sei, werde ihr Einsatz auch beaufsichtigt.

ran/jpf

© Agence France-Presse

Kommentar von Kati: Schnüffeldienst vom Feinsten- das sind DDR-Methoden.  Zukünftig bleibt mein mobiles Telefon zu Hause, wenn ich wegfahre.



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