Biden: Kampfpanzer sind keine "offensive Bedrohung"

"Ich will dem Kanzler für seine Führung und sein standhaftes Engagement für unsere kollektiven Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine danken", sagte der Präsident.

US-Präsident Joe Biden hat beteuert, dass die Lieferung westlicher Kampfpanzer an die Ukraine keine "offensive Bedrohung" für Russland darstelle. Die Kampfpanzer sollten der Ukraine helfen, "ukrainisches Land zu verteidigen und zu schützen", sagte Biden am Mittwoch im Weißen Haus bei der Ankündigung der Lieferung von 31 Abrams-Kampfpanzern an Kiew. "Es ist keine offensive Bedrohung für Russland."

Die Kampfpanzer-Lieferungen sei Teil der Bemühungen der USA und ihrer Verbündeten, der Ukraine zu helfen, "ihre Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen", sagte der US-Präsident weiter. "Darum geht es."

Biden dankte in der Rede zudem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für die Lieferung von zunächst 14 deutschen Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 aus Beständen der Bundeswehr an die Ukraine. "Ich will dem Kanzler für seine Führung und sein standhaftes Engagement für unsere kollektiven Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine danken", sagte der Präsident. Scholz sei "eine starke, starke Stimme für Einheit" und ein "enger Freund".

Scholz hatte am Mittwoch nach wochenlangem Zögern die Lieferung von 14 Leopard-2-Panzern an die Ukraine angekündigt. Nun zogen die USA mit 31 Panzern vom Typ M1 Abrams nach. Bei der Debatte über die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine hatte es zuvor transatlantische Spannungen gegeben.

fs/ck


© Agence France-Presse



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