Zahl der Toten in Kalifornien auf 17 gestiegen

Die heftigen Stürme und Regenfälle sorgten für Sturzfluten und Erdrutsche.

Die Zahl Toten durch die schweren Unwetter im US-Bundesstaat Kalifornien ist auf mindestens 17 gestiegen. Diese Opferzahl nannte Gouverneur Gavin Newsom am Dienstag (Ortszeit) in einer neuen Zwischenbilanz der seit Tagen anhaltenden Winterstürme. Am Tag zuvor hatte Newsom die Zahl der Toten noch mit mindestens 14 beziffert. 

Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt und Bäume umgerissen. Rund 150.000 Haushalte in dem Westküstenstaat waren nach Angaben der Website Poweroutage.us am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ohne Strom.

Unter den Todesopfern waren laut der Zeitung "Los Angeles Times" zwei Insassen eines Wagens in der Stadt Bakersfield. Das Auto verunglückte, nachdem ein Baum auf die Straße gestürzt war. In Paso Robles, einer Kleinstadt zwischen Los Angeles und San Francisco, wurde seit Montag ein fünfjähriger Junge vermisst, der von den Fluten mitgerissen worden war. Er wurde weiterhin nicht zu den Toten gezählt. Die Mutter des Jungen konnte gerettet werden. 

Die Behörden ordneten die Evakuierung mehrerer Ortschaften an, darunter der Kleinstadt Montecito. In dem Ort rund 90 Autominuten südlich von Los Angeles an der Pazifikküste wohnen viele Prominente, darunter Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle, die Talkshow-Legende Oprah Winfrey und die Schauspielerin Jennifer Aniston.

dja


 © Agence France-Presse



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