Alkohol in der Antike

Die Präventionskampagne „Voll ist out" lädt am 11. Januar zum Vortrag ins Archäologische Museum.

Münster (SMS) Alkohol war als kultisches Lebensmittel und heilendes Elixier in der Antike wichtig, diente aber auch zum rauschhaften Betäuben der Sinne bis hin zum Vollrausch. So hat Alexander der Große volltrunken gar Mitstreiter umgebracht.

All das verraten die historischen Quellen. Dr. Helge Nieswandt, Kustos des Archäologischen Museums der Universität Münster, hält am 11. Januar (Mittwoch) um 18.30 Uhr einen anschaulichen Vortrag über „Alkohol in der Antike - Vom heiligen Trank bis zum ungezügelten Missbrauch". Anhand zahlreicher Ausstellungsstücke und entsprechender Anekdoten führt er in die Welt der Antike ein und behandelt das Thema aus einem wenig bekannten Blickwinkel.

Die städtische Drogenhilfe im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien lädt im Rahmen der Alkoholpräventionskampagne "Voll ist out" neben allen Interessierten auch Lehrkräfte mit ihren Schülergruppen ein. 

Der einstündige Vortrag mit anschließendem Gespräch bei Traubensaft am „Voll ist out“-Infotisch im Archäologischen Museum im Fürstenberghaus, Domplatz 20 – 22 (gegenüber dem LWL-Museum für Kunst und Kultur), ist kostenlos. 

Größere Gruppen werden gebeten, sich bis zum 9. Januar unter KluteB@stadt-muenster.de, Tel.  02 51 / 4 92-51 84 oder 4 92-51 73 anzumelden.


Titelfoto: Brigitte Klute und Helge Nieswandt diskutieren über eine Figur, die als „Trunkene Alte“ bezeichnet wird.  

Foto: Lianna Hecht, Archäologisches Museum, WWU


Stadt Münster



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