Ukrainisches Kunst- und Kulturprogramm

Der Lange Freitag im LWL-Museum für Kunst und Kultur lädt zur Beschäftigung mit ukrainischer Kunst und Kaiser Barbarossa ein.

Münster (lwl). Der Lange Freitag (9.12.) im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ist der Auftakt der Veranstaltungsreihe und künstlerischen Intervention "Transition. Cultural understanding, integrity and democracy in Ukraine and beyond". Geplant sind eine Diskussion, eine Filmvorführung und ein ukrainisches DJ-Set. Darüber hinaus können Besucher*innen die Ausstellung "Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft" den ganzen Abend in Touren und Workshops erleben. Der Eintritt ist von 18 bis 24 Uhr frei.


Die ukrainische Kuratorin Kateryna Ray, die seit einigen Monaten am Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet, beginnt um 18 Uhr mit der Gesprächsreihe "Transition". Ausgangspunkt für die Veranstaltungen sind Interventionen von ukrainischen Künstler*innen in der Sammlung für Gegenwartskunst. "Transition" thematisiert den politischen und sozialen Wandel in Ost- und Westeuropa, und soll das interkulturelle Verständnis für die Ukraine schärfen. Die Kunststiftung NRW fördert das Programm.


Für den ersten "Transition Talk" ist die ukrainische Kulturaktivistin Olena Pravylo zu Gast. Als Vorstandsvorsitzende des "Congress for Cultural Activists in Ukraine" spricht sie gemeinsam mit Ray und Dr. Daniel Müller Hofstede vom LWL-Museum über gesellschaftliche Veränderungen und über den Angriffskrieg in der Ukraine. Im Anschluss führt Ray durch die Sammlung und präsentiert die ukrainischen Kunstinterventionen. Die Filmvorführung von "The Ukrainians" um 20 Uhr ergänzt das Programm im Auditorium. Ab 21 Uhr legt dann der ukrainische DJ Cha0sy, bekannt aus der Untergrundszene in Kyiv, im Foyer auf.


Kateryna Ray ist derzeit im LWL-Museum für Kunst und Kultur Kuratorin für Gegenwartskunst. In der Ukraine arbeitete sie in den vergangenen Jahren als Kunsthistorikerin und Kuratorin im Nationalmuseum "Kyiv Gallery" und an der Gallery of Contemporary Ukranian Art. Ihre Stelle wird durch die Ukraine-Förderlinie der Ernst-von-Siemens Kunststiftung und der Hermann Reemtsma Stiftung gefördert.


Den ganzen Abend über gibt es zudem Touren durch die Barbarossa-Ausstellung. In den offenen Ateliers können Besucher*innen jeden Alters Minnekästchen gestalten oder an einem Schreibworkshop teilnehmen. Zusätzlich gibt es Touren zur Barlow-Ausstellung, dem Kunstwerk des Monats, sowie thematische Rundgänge zu Macke, zu Comic-Kunst sowie ein Krimispiel.


Das komplette Programm steht auf der Internet-Seite des Museums. Der Eintritt ist frei, die Teilnahme an Touren kostet zwei Euro pro Person.


Am Langen Freitag (9.12.) ist das LWL-Museum für Kunst und Kultur für Besucher*innen bis 24 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Foto: LWL/Hanna Neander


LWL-Museum für Kunst und Kultur




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