Ablöse von Infantino gefordert

Nach dem Verbot der "One Love"-Armbinde wird aus den Reihen der SPD ein Wechsel an der Spitze des Fußball-Weltverbandes FIFA gefordert.

Präsident Gianni Infantino (Wikipedia) gehöre "abgelöst", sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Wiese (Wikipedia) der Rheinischen Post (Mittwochsausgabe). 

Der Fußball sei nicht unpolitisch und er stehe für Werte, betonte Wiese: "Die FIFA selbst aber schon lange nicht mehr." Die Entscheidung des Weltverbandes, bei der WM das Tragen der "One Love"-Binde zu untersagen, "mag zwar den Statuten entsprechen, ist aber trotzdem ein Zeichen gegen Offenheit und Toleranz", sagte Wiese: "Es ist sehr bedauerlich, dass diese Auseinandersetzung wieder einmal auf dem Rücken der Sportler ausgetragen wird."

Die FIFA hatte dem DFB und anderen europäischen Teilnehmerländern das Tragen der "One-Love"-Armbinde, die als Symbol für Vielfalt und Toleranz dienen sollte, untersagt.




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