Der Sport, die Politik und die Moral

Multimedia-Reportage: Sportwissenschaftler über die Instrumentalisierung der Fußball-WM in Katar

Positive Imagepflege für umstrittene Staaten, gereckte Fäuste gegen Diskriminierung oder bunte Kapitänsbinden für mehr Vielfalt: Der Sport war und ist eine Bühne für politische Botschaften. Gleichzeitig besitzen sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport ein großes integratives Potenzial für die Gesellschaft. Im Umgang miteinander vermitteln sie Werte wie Fairness, Toleranz und Teamgeist. Mit Blick auf globale Großveranstaltungen wie die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft vom 20. November bis zum 18. Dezember in Katar gerät die positive Signalwirkung des Sports ins Wanken, da die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Austragungsorts als problematisch gelten. Die neue Multimedia-Reportage „Der Sport, die Politik und die Moral“ der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster beleuchtet mit zahlreichen Informationen, Fotos, einem Interview und einer Grafik umfassend die Instrumentalisierung des Sports.

Die universalistische Idee der Autonomie des Sports und seiner Unabhängigkeit von der Politik tritt in den Hintergrund. Bei Sport-Großereignissen sollte es sich jedoch um einen fairen und friedlichen Wettkampf von Sportlerinnen und Sportlern handeln, bei dem ideologische, soziale sowie religiöse Unterschiede zeitweilig keine Rolle spielen, meinen Dr. Michael Krüger, Professor für Sportpädagogik und Sportgeschichte, und Dr. Henk Erik Meier, Professor für Sozialwissenschaften des Sports an der WWU.

Die Multimedia-Reportage „Der Sport, die Politik und die Moral“ ist unter folgendem Link abrufbar: go.wwu.de/sport-moral


WWU Münster



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