"Wir stehen geschlossen zusammen um die globalen Krisen zu überwinden!"

Bei der Pressekonferenz nach des G7-Gipfels fand der US-Außenminister klare Worte.

Der US-amerikanische AußenministerAntony J. Blinken hat in seiner offiziellen Ansprache nach dem G7-Treffen, wie die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock betont, dass die G7-Staaten der Ukraine beistehen und Putin auffordern den Angriffskrieg zu beenden. Die Ukraine muss unterstützt werden, damit sie für sich und ihre Rechte kämpfen kann. Bisher habe Russland bereits fast die Hälfte der ukrainischen Infrastruktur gezielt zerstört. Putin dürfe weder Hunger, noch Elektrizität oder das Gesundheitssystem als Kriegsmittel verwenden. Auch die Verbreitung von falschen Anschuldigungen, wie dass die Ukraine über eine „dirty bomb“ (Wikipedia) verfügen darf nicht ungesühnt bleiben. Die G7 stehen vereint gegen Putin. Hier stellte Blinken die starke, strenge und klare Linie der deutschen Außenministerin heraus, welche er teile. 

Es werden weitere Sanktionen gegen Russland und seine Unterstützerländer, wie beispielsweise den Iran verhängt. Vor 50 Tagen wurde Mahsah Amini von dem iranischen Regime getötet. Seither sei die Lage dort weiter eskaliert. Hier sei neben der vorherrschenden radikalen physischen Gewalt, auch die Desinformation der Bevölkerung durch die Abschaltung des Internets für die G7-Staaten, Grund Druck auf die iranische Regierung auszuüben. 

Auch bei den weiteren globalen Krisen stehen die Außenminister*innen Schulter an Schulter. Besonders erfreut war Blinken, dass die Außenbeauftragten der Afrikanischen Union, Monique Nsanzabaganwa, der Außenminister Kenias, Alfred Mutua sowie die Außenministerin Ghanas Shirley Ayorkor Botchwey heute zu Gast beim G7-Gipfel waren und so auch die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten ausgebaut werden konnte. Besonders wurden in diese Gesprächen heute die Themen der Ernährungssicherheit (Wikipedia), der Gewährleistung von globaler Gesundheit und des Klimaschutzes besprochen. Auch hier sei die klare Botschaft: „Wir stehen zusammen!“. 

Auf die Frage wie er den Besuch den Bundeskanzlers in China bewerte, sagte der amerikanische Außenminister, dass eine Zusammenarbeit mit China wichtig sei für das Weltwirtschaftssystem, aber dies unter bestimmten Bedingungen. So müssen die Menschenrechte eingehalten werden. Auch die Provokationen gegenüber Taiwan verurteilen sowohl Deutschland als auch die USA. Die beiden Länder arbeiten seit zwei Jahren sehr eng zusammen, wenn es um China geht. 

Der besondere Dank des New Yorker galt der Stadt Münster und besonders der Außenministerin Annalena Baerbock für die herzliche Gastfreundschaft und die tolle Ausrichtung des G7-Gipfels. 

Text und Bild: Laura Stein



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