Hoffnung auf Entlastung der Sportvereine

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Vorschläge für eine Gaspreisbremse begrüßt.

"Wir gehen davon aus, dass die im ersten Schritt vorgeschlagene Übernahme der Abschlagszahlung für Gas und Fernwärme im Dezember durch den Staat bei den als Endverbraucher agierenden Sportvereinen in Deutschland für etwas Entlastung sorgen wird", sagte der DOSB-Vorstandsvorsitzende Torsten Burmester: "Wichtig ist ebenso der vorgeschlagene zweite Schritt mit dem Gaspreisdeckel von zwölf Cent auf 80 Prozent des Abschlags für den September 2022 ab dem Frühjahr 2023." 

Trotz der Maßnahmen werden es die Sportvereine mit deutlich höheren Preisen zu tun bekommen und "beim Einsparen von Energie und bei der Finanzierung ihrer Energiekosten in den kommenden Jahren stark gefordert sein", sagte Burmester: "Die beinahe Verdoppelung der bisherigen Kosten stellt eine Kostensteigerung dar, die viele gemeinnützige Vereine, die insbesondere nach der Corona-Pandemie kaum über eigene Rücklagen verfügen, nur schwer werden auffangen können. Daher wird es enorm wichtig sein, dass auch Sportvereine für den geplanten Härtefallfonds antragsberechtigt sein werden."

Private Haushalte und Unternehmen sollen wegen der hohen Gaspreise durch eine Einmalzahlung im Dezember und einen Preisdeckel für einen Teil des Gasverbrauchs voraussichtlich ab März entlastet werden. Zum Ausgleich von Härtefällen soll es zusätzliche Hilfsfonds geben. Diese sollen auch Liquiditätshilfen ermöglichen.



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