G7-Sonderberatung mit Selenskyj

Nach den massiven Angriffen Russlands auf Städte in der Ukraine halten die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der sieben großen Industriestaaten (G7) am Dienstag Sonderberatungen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab.

Es werde per Videokonferenz am Nachmittag (14.00 Uhr) stattfinden, teilte der Sprecher von Bundeskanzler Olaf Scholz, Steffen Hebestreit (Wikipedia), am Montag in Berlin mit. Die Bundesregierung verurteile die schweren russischen Raketenangriffe "aufs Schärfste".

Scholz habe bereits am Montagvormittag mit Selenskyj telefoniert, sagte Hebestreit weiter. Der Kanzler habe dem ukrainischen Präsidenten "die Solidarität Deutschlands und der anderen G7-Staaten versichert". Deutschland werde "alles tun, um zusätzliche Hilfe zu mobilisieren und insbesondere bei der Reparatur und der Wiederherstellung der beschädigten und zerstörten zivilen Infrastruktur". Hebestreit nannte hier die Strom- und Wärmeversorgung.

Selenskyj werde zu Beginn der G7-Beratungen zugeschaltet, sagte Hebestreit. Bei den Beratungen gehe es neben der Lage in der Ukraine auch um Energiefragen und Preise an den Energiemärkten.

Deutschland hat in diesem Jahr den Vorsitz unter den G7-Staaten inne. Zu ihnen gehören auch Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. 

Hebestreit verwies darauf, dass Scholz bereits am Sonntag mit US-Präsident Joe Biden zum Ukraine-Konflikt telefoniert habe. Beide hatten Russlands Präsidenten Wladimir Putin daraufhin aufgefordert, die Kriegshandlungen in der Ukraine sofort einzustellen. Die russische Teilmobilmachung verurteilten sie als "schwerwiegenden Fehler".

mt/ju



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