WHO: 29 Menschen in Uganda an Ebola gestorben

Im ostafrikanischen Uganda sind seit einem Ebola-Ausbruch vor zwei Wochen 29 Menschen an der Viruskrankheit gestorben.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte am Mittwoch in Genf mit, insgesamt seien 63 bestätigte und mutmaßliche Fälle gemeldet worden. Zehn Mitarbeiter*innen des Gesundheitssystems seien infiziert worden, vier von ihnen seien gestorben, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus (Wikipedia) vor Journalist*innen. Vier Ebola-Patient*innen seien inzwischen genesen und würden im Rahmen der Nachsorge betreut. 

Das Gesundheitsministerium in Kampala hatte vor zwei Wochen eine Ebola-Epidemie im Zentrum des Landes gemeldet. Uganda war in der Vergangenheit mehrfach von Ebola-Ausbrüchen betroffen. 2019 waren dort mindestens fünf Menschen an Ebola gestorben. Im Jahr 2000 starben bei einem Ebola-Ausbruch im Norden des Landes 200 Menschen.

In der an Uganda angrenzenden Demokratischen Republik Kongo war bereits zwischen April und Juli dieses Jahres eine erneute Ebola-Epidemie ausgerufen worden. 

Ebola ist ein hämorrhagisches Fieber, das erstmals 1976 in Zentralafrika festgestellt worden war. Die Übertragung des Virus auf den Menschen erfolgt über Körperflüssigkeiten. Die wichtigsten Symptome sind Fieber, Erbrechen, Blutungen und Durchfall. 

Ebola-Erkrankungen verlaufen häufig tödlich. Inzwischen existieren aber Impfstoffe und Behandlungsmethoden gegen die Krankheit.



ck/dja

© Agence France-Presse


                


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