LEUTE DES WOCHENENDES

Interessantes am Rande: Schäuble, Teigen, Pogba und Sacheen Littlefeather

WOLFGANG SCHÄUBLE, CDU-Politiker, hat bei einem Treffen mit Punkern (Wikipedia) auf Sylt die Vermittlung von Jobs angeboten. "Ich habe ihnen gesagt, wenn sie Geldprobleme hätten, könnte ich ihnen vielleicht einen Aushilfsjob vermitteln", berichtete der ehemalige Bundesminister und Bundestagspräsident in einem Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel". Allerdings sei die Resonanz auf sein Angebot "gering" gewesen. Schäuble hatte sich Anfang August während seines Urlaubs auf Sylt mit Punkern getroffen, die mit dem Neun-Euro-Ticket auf die Nordseeinsel gefahren waren und dort wochenlang campiert hatten. (D Schleswig-Holstein Leute 02.47 Uhr)

CHRISSY TEIGEN, US-Model, hat nach eigenen Angaben im Jahr 2020 keine Fehlgeburt erlitten, sondern eine lebensrettende Abtreibung vornehmen müssen. "Nennen wir es einfach das, was es war: Es war eine Abtreibung", sagte die 36-jährige Frau von Sänger JOHN LEGEND laut Medienberichten bei einer Veranstaltung in den USA. Nach der Hälfte der Schwangerschaft habe sich herausgestellt, dass ihr Sohn nicht überleben würde - "und ich ohne medizinische Intervention auch nicht", sagte Teigen. Zunächst hatte sie allen von einer Fehlgeburt erzählt. Ihr sei erst klargeworden, dass es eigentlich ein Schwangerschaftsabbruch gewesen sei, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA im Juni das landesweit geltende Recht auf Abtreibung gekippt hatte. (USA Leute Abtreibung Frauen Samstag 04.06 Uhr)

MATHIAS POGBA, älterer Bruder des französischen Fußball-Weltmeisters PAUL POGBA, ist wegen Erpressungsvorwürfen in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Untersuchungsrichter in Paris ordnete nach Justizangaben am Samstag U-Haft für den 32-Jährigen sowie vier weitere Männer an. Zugleich leitete der Richter ein Ermittlungsverfahren gegen Mathias Pogba ein, der im Verdacht steht, seinen eigenen Bruder erpresst zu haben. Der 32-Jährige hatte gestanden, ein Video produziert zu haben, in dem er "explosive" Enthüllungen über seinen bei Juventus Turin spielenden Bruder ankündigte. (Frankreich Leute Justiz Fußball 01.13 Uhr)

SACHEEN LITTLEFEATHER (Wikipedia), Schauspielerin und Angehörige des Stammes der Apachen, ist rund fünf Jahrzehnte nach ihrer von Anfeindungen begleiteten Rede bei einer Oscar-Verleihung von der Oscar-Akademie gewürdigt worden. "Wir entschuldigen uns zutiefst und bringen unsere aufrichtige Bewunderung zum Ausdruck", sagte der frühere Akademiedirektor DAVID RUBIN am Samstag bei einer Zeremonie in Los Angeles. Die Ureinwohnerin Littlefeather hatte 1973 im Namen von Marlon Brando den Oscar zurückgewiesen, den der Schauspielstar für seine Rolle im Mafia-Epos "Der Pate" gewann - und dies mit dem Umgang Hollywoods mit amerikanischen Ureinwohnern begründet. (USA Leute Entertainment Film Academy Rassismus 08.25 Uhr)


kbh/gt



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