Bundesrat stimmt über Änderungen im Infektionsschutzgesetz ab

Kritik an Ungleichbehandlung von Kita-Kindern und Schülern

Corona – Schutzmaßnahmen Herbst/Winter: An diesem Freitag wird der Bundesrat über die geplanten Änderungen im Infektionsschutzgesetz abstimmen. Die Kultusminister:innen der Länder kritisieren einmütig, dass für Kitas und Schulen strengere Regeln gelten sollen als für den Rest der Gesellschaft. Kita-Kinder und Schüler:innen müssten sich sowohl im Fall einer Infektion als auch im Fall eines Verdachts freitesten. Dabei bleibe aber z.B. undefiniert, was ein "Verdacht" sei. Die SZ (Paul Munzinger) (https://www.sueddeutsche.de/politik/schulen-corona-infektionsschutzgesetz-1.5657939) berichtet.

Christina Berndt (SZ) (https://www.sueddeutsche.de/meinung/infektionsschutzgesetz-corona-test-schule-1.5657932) kommentiert, dass die Kinder wegen der Regelung des Freitestens wieder das Nachsehen bei der Teilhabe am sozialen Leben hätten. Erwachsene könnten sich nämlich nach fünf Tagen Isolation wieder ohne Auflagen zur Arbeit begeben, was eine eklatante Ungleichbehandlung sei. 

 

LTO (Legal Tribune Online) Presseschau



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