Putin dankt Xi

Erstmals seit Beginn des Ukraine-Krieges sind der russische Präsident Wladimir Putin und der chinesische Staatschef Xi Jinping zu einem persönlichen Treffen zusammengekommen.

Putin dankte China am Donnerstag bei dem Treffen im usbekischen Samarkand (Wikipedia) für die "ausgeglichene Position", die Peking im Ukraine-Konflikt einnehme. 

Zugleich verurteilte Putin politische Bestrebungen, eine "unipolare Welt" zu erschaffen. Diese Bestrebungen hätten "eine absolut hässliche Form" angenommen und seien "völlig inakzeptabel", sagte Putin. Zugleich betonte der russische Staatschef: "Wir schätzen sehr die ausgeglichene Position unserer chinesischen Freunde im Zusammenhang mit der ukrainischen Krise."

Putin und Xi kamen am Rande des Gipfeltreffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) zusammen. Xi sagte seinerseits, China wolle in eine "chaotische Welt" Stabilität bringen. Sein Land sei bereit, mit Russland die Rolle einer "Großmacht" auszufüllen.

Seit dem Beginn seines Angriffskrieges gegen die Ukraine am 24. Februar und den damit verbundenen westlichen Sanktionen versucht Russland, seine Beziehungen zu asiatischen Ländern auszubauen, allen voran China. Peking hat die russische Invasion in der Ukraine zu keinem Zeitpunkt verurteilt und stattdessen die westlichen Sanktionen gegen Moskau sowie Waffenlieferungen an Kiew kritisiert.

ju/yb



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