Hiltruper Bürgermeister fordern eine Willkommenskultur

Bürgermeister des Stadtbezirks Münster Mitte zum Tot von Malte

Ganz gleich ob grün oder schwarz: die Bürgermeister aus den Stadtbezirken Mitte, Ost, Hiltrup, West und Südost zeigen sich einig in ihrem Eintreten für ein buntes emanzipiertes Münster. "Wir hätten uns nicht vorstellen können, dass in Münster so etwas passieren kann. Nun ist ein Teilnehmer der CSD-Demo am vergangenen Samstag von einem offensichtlich von Hass getriebenem Täter getötet worden. Deshalb müssen wir weiter entschlossen jeder Form von Intoleranz und Diskriminierung entgegentreten", so die fünf Bezirksbürgermeister. "Wir wollen ein Zeichen setzen, dass lesbische, schwule, bisexuelle und trans*, inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) (Wiki) überall in Münster willkommen sind."

Die Bezirksbürgermeister wollen in ihren Stadtteilen ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens fördern. "Dass solche brutalen Angriffe wie der auf Malte hier möglich sind, zeigt, dass wir in Münster nicht auf einer Insel der Seligen leben." Die Bezirksbürgermeister wollen nicht allein in Trauer um den mutigen jungen Mann verharren, sondern in ganz Münster für ein friedliches und freundliches Miteinander einstehen.

Foto: Die Bezirksbürgermeister versammeln sich am Tatort im Gedenken an Malte C. (v. links nach rechts): Dr. Stephan Nonhoff (Mitte), Jörg Nathaus (West), Peter Bensmann (Südost), Benedikt Spangenberg (Ost) und Wilfried Stein (Hiltrup).



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